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740 Reiter und 670 Pferde in Waabs

Turnierplatz Flintholm 740 Reiter und 670 Pferde in Waabs

Drei Tage engagierter Pferdesport auf dem Turnierplatz Flintholm in Waabs und sogar der Wettergott hielt fast bis zum Schluss durch: Organisatorin und Vorsitzende des ausrichtenden Reitervereins Waabs-Langholz, Friederike Gräfin zu Lynar-Lassen, strahlte bei der letzten Siegerehrung am Sonntagnachmittag.

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Dirk Ahlmann (Hanerau-Hademarschen) beim Sprung mit Pikeur Casals. Er gewann den zweiten und dritten Platz beim S-Springen, denn er war den Parcours mit einenm zweiten Pferd, Calle 22, erfolgrich geritten.

Quelle: Cornelia Müller

Waabs. Dass es ausgerechnet bei der Springprüfung Klasse S* kurzfristig wie aus Eimern goss, tat der Stimmung keinen Abbruch. Sieger sind auch klatschnass glücklich.

Mit 740 Reitern, 670 Pferden und insgesamt 1150 Nennungen gehört das Turnier zu den wichtigen Reitsportereignissen im Kreis-Rendsburg-Eckernförde mit Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse S*. Die Jüngsten konnten sich beim Führzügelwettbewerb messen. Zudem war dies die vierte Station der Champ Mannschaftstrophy. Bei den beiden Mannschaftsprüfungen ging es am Freitag auch um die Kreismeisterschaft.

„Wir sind mit dem Turnier in dieser Form zum zweiten Mal auf diesem Platz“, erläuterte Lynar-Lassen. „Alles ist gut gelaufen, Teilnehmer und Zuschauer haben uns viel positive Rückmeldung gegeben. Da kann ich mich einfach nur freuen.“ 30 Helfer standen dem Organisatorenteam und der Meldestelle zur Seite. Chefrichter und Beauftragter der Landeskommission war Hartmut Heinicke aus Eckernförde.

Auf den Höhepunkt am Sonntag, die Springprüfung S*, hatten sich 24 Reiterinnen und Reiter aus ganz Schleswig-Holstein vorbereitet. Dirk Ahlmann vom Reit- und Fahrverein Hanerau-Hademarschen erläuterte dem Publikum vorab den anspruchsvollen Parcours. Er selbst war gleich mit zwei Pferden am Start.

Ahlmann hatte allen Grund zum Strahlen nach beiden fehlerfreien Runden: In der abschließenden Siegerrunde der Acht, die jedes Hindernis problemlos gemeistert hatten, reichte es für ihn mit Pikeur Casals für Platz zwei (38:43 Sekunden) und mit Calle 22 für Platz drei. Den dritten Rang teilte er sich mit Christian Thiesen vom Reitclub Damp mit Tabea 21. Beide Reiter erzielten bei null Fehlern eine Zeit von 39:84 Sekunden.

Unangefochtene Siegerin wurde Lena Timm vom Reitverein Breitenburg mit ihrem Pferd Cremona 22. Sie brauchte 37:87 Sekunden für die fehlerfreie Runde. Den Applaus hatte die junge Reiterin redlich verdient und freute sich sichtlich. Den Ehren- und den Geldpreis für diese letzte und höchste Springklasse hatte Alois Peters aus Dockendorf gestiftet.

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Cornelia Müller
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