6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Alexandra Bimschas greift nach der Krone

Alexandra Bimschas greift nach der Krone

Es ist schon lange her, dass „echte“ Schleswig-Holsteiner beim Dressurderby nach dem Grand Prix den Sprung unter die letzten Drei geschafft haben, die am Sonntag den Sieger nach Pferdewechsel unter sich ausmachen.

Diesmal ist es Alexandra Bimschas aus Boostedt mit dem braunen zehnjährigen Hannoveraner Wallach Wito Corleone. Zum „Minitross“ der sympathischen Reiterin gehören ihr Lebensgefährte und Trainer Rainhard Nielsen, vielfacher Sieger in schweren Dressurprüfungen und nicht zuletzt Borderterrierhündin Jule. Sie ist das liebenswerte lebende Warenzeichen der beiden Reiter.

Im Finale wird Alexandra Bimschas den neunjährigen dunkelbraunen Hannoveraner Wallach Daquino einsetzen. Im Grand Prix war er Elfter. „Er ist bisher drei Grand Prix gegangen. Er verkraftet die Anstrengung, danach hat er lange Pause,“ erklärt seine Reiterin, die beim Pfingstturnier in Wiesbaden mit Wito Corleone an den Start gehen will.

Ebenso zum ersten Mal dabei ist Christoph Koschel (Hagen am Teutoburger Wald), der den elfjährigen westfälischen Fuchswallach Fontamus gesattelt hat. Dagegen ist Grand-Prix-Sieger Jochen Vetters (Neubeeren), einziger Teilnehmer mit über 70 Prozent, kein Derbyneuling. 2006 war er das erste Mal in Klein Flottbek dabei und belegte mit dem damals 12-jährigen braunen Sachsen-Anhaltiner Wallach Fanano den dritten Rang. Der Wallach wurde Derbysieger. In diesem Jahr ist er wieder da. Sein Reiter hatte ihm ein Jahr Pause gegeben. Beim Turnier in Redefin zahlte sich die Erholung schon aus. Er gewann den Grand Prix und den Grand Prix Special. „Mit dem Sieg habe ich nicht gerechnet“, sagte Jochen Vetters, der gestern noch nicht wusste, wen er morgen reiten wird.

Beim Derby fehlen einige Topreiter, unter ihnen Vorjahressiegerin Isabell Werth (Rheinberg), die den Start in München vorgezogen haben. „Das Preisgeld dort ist sehr hoch, hier ist überwiegend der junge talentierte und erfolgreiche Nachwuchs am Start,“ sagt Dressurmäzen Ulrich Kasselmann. „Pferdewechsel, den manche nicht lieben, erhöht die Spannung,“ bemerkt Veranstalter Volker Wulff.

Zum ersten Mal finden an diesem Wochenende drei Derbys statt. Neu ist das Deutsche Pony-Dressur Derby. Wulff ließ sich nicht lange bitten, nachdem er erfahren hatte, dass das Turnier in Salzuflen, dem bisherigen Austragungsort, nicht stattfindet. Bei dieser Prüfung steht Ponywechsel auf dem Programm. Geritten wird eine Aufgabe der Klasse L mit Trense. 20 Startmeldungen lagen für die erste Qualifikation vor, die Lena Schütte (Sittensen) gestern Abend mit Campari gewann.

h-h

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

reitsport-erleben.de

Entdecken Sie Pferde-Themen! Die Pferdefachjournalistin Jessica Bunjes teilt Know-How, Trends und Termine mit Pferdefreunden aus ganz Deutschland. mehr

Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3