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Landesbeste Pferdewirtin

Kathrin Goullon Landesbeste Pferdewirtin

Die Chemie stimmte“, war für Kathrin Goullon im Rückblick ausschlaggebend . Sie hat nach zwei Jahren ihre Ausbildung auf der Reitanlage von Christian Hess, Vize-Weltmeister im Springreiten, in Heidmühlen abgeschlossen und zwar mit einem Notendurchschnitt von 1,4 als landesbeste Pferdewirtin.

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Kathrin Goullon aus Molfsee (21), hier mit Wallach Arkansas P., schloss ihre Ausbildung zur Pferdewirtin als Landesbeste und einem Notenschnitt von 1,4 ab

Quelle: Beate König

Molfsee. Ihr Schwerpunkt: Klassische Reitausbildung. Diese Wahl bezeichnet sie als Glücksgriff: „Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich machen will“, erzählte die Molfseerin nach der Zeugnisübergabe in Nortorf. Christian Hess, der ältere Bruder ihrer besten Freundin, holte sie zur zweijährigen Ausbildung auf seinem Hof. Vorteil für die Auszubildende und für den Betrieb: Man kannte sich bereits. „Ich habe dort trainiert.“ Die Verbindung zwischen der Familie Hess und der Auszubildenden, die mit auf der Reitanlage lebte, war eng.  Sie wurde Teil des Teams, bekam Aufgaben mit Verantwortung übertragen.

Lehrer hatten sich unverhohlen enttäuscht über die Entscheidung der Abiturientin mit dem Notenschnitt von 1,6 geäußert, nicht zu studieren, erinnert sich Kathrin Goullon. „Aber aus meiner Situation heraus war es genau richtig. Ich wusste: Träume muss man sich erfüllen.“

Seit sie fünf Jahre alt ist, reitet Kathrin Goullon. Auf dem Hof von Christian Hess saß sie regelmäßig auf zehn Pferden pro Tag. Wie hoch die Wertschätzung ihrer Ausbilder war, zeigte die Auswahl der Pferde, auf denen die Auszubildende Erfahrungen sammelte: „Ich durfte selbst auf dem Grand-Prix-Pferd Bastian reiten.“ Was sie ebenfalls mitnahm: Wissen über den Umgang mit Beritthengsten, Kenntnisse über Haltung, Fütterung und Gesundheit von Pferden oder Turnierpferdmanagement. Dazu lernte sie eine professionelle Haltung dem Tier gegenüber: Ihr eigenes Pferd verkaufte sie während der Lehrzeit. Ein neues Reitpferd kaufen? „Es kribbelt total in den Fingern.“ Aber für die Finanzierung ihres Studium heißt die Maxime: Geld mit Pferden verdienen ist besser, als Geld dafür auszugeben. Die Nähe zu Pferden bleibt jedoch ein Teil ihres Lebens: Sie wird in Husum mit ihrem Freund auf einer Reitanlage wohnen. Auch das hat die 21-Jährige in der Ausbildung gelernt: „Das Leben auf dem Land gefällt mir besser als in der Stadt.“

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