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Ausschuss bahnt Weg für Pferdesteuer

Tangstedt Ausschuss bahnt Weg für Pferdesteuer

Im Tauziehen um die Einführung einer Pferdesteuer in Tangstedt hat der Finanzausschuss mit knapper Mehrheit diesen Schritt befürwortet. Mit vier zu drei Stimmen empfahl das Gremium der Gemeindevertretung, die hoch umstrittene Steuer zu erheben, bestätigte der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Raymund Haesler am Donnerstag.

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„Pferdesteuer ausgesetzt“ hieß es im Juni in der Gemeinde Groß Rönnau. In Tangstedt hingegen ist das Thema jetzt wieder auf der Tagesordnung.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Tangstedt. Zunächst hatte die NDR 1 Welle Nord darüber berichtet. Vorgesehen sind 150 Euro je Pferd im Jahr. Tangstedt wäre die erste Gemeinde in Schleswig-Holstein mit einer Pferdesteuer. Damit könnte die Gemeinde bei rund 700 Pferden gut 100 000 Euro einnehmen, wobei Verwaltungskosten und wegbrechende Einnahmen gegenzurechnen wären. Im Finanzausschuss votierten die Vertreter von SPD und Bürgergemeinschaft für eine Pferdsteuer, die von CDU und FDP dagegen. Endgültig entscheiden muss die Gemeindevertretung, die nach bisherigem Stand wieder am 14. Dezember zusammentreten wird.

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Kommentar

Die geplante Pferdesteuer in Tangstedt zeigt eines überdeutlich: Die Gemeinden überall im Land stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Sie wissen schlicht nicht mehr, wo sie die Gelder für Kindergärten, Schulen oder den Straßenausbau hernehmen sollen. Also werden sie kreativ.

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