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Reiter zeigen sich wetterfest

67. Landesreitturnier Reiter zeigen sich wetterfest

Das 67. Landesreitturnier hat an den vergangenen vier Tagen in Bad Segeberg alles gehabt: Regenbogen und Sintflut, Sonne und Sturmböen. Die schleswig-holsteinischen Reiter sind trotzdem geritten - nicht alle Top-Athleten des Nordens in der Dressur,  dafür viele im Springen.

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Franzi Schwiebert beim 67. Landesturnier in Bad Segeberg.

Quelle: Jessica Bunjes

Bad Segeberg. Auf die Medaillenränge ritten einige Wiederholungstäter und im Springen gewann die Meisterschaft der Herren, wie schon im Vorjahr, eine Frau: Evi Bengtsson (Itzehoe) mit La Pasion de Caballo Ulika.

Am Sonntag wechselten sich dunkelste Wolken mit strahlender Sonne ab, einmal wurde ein Springen unterbrochen, weil ein regelrechter Regensturm die Hindernisse zu Fall brachte. „Angesichts der Umstände blieb der Boden in gutem Zustand und die Springen waren ordentlich“, urteilte Parcourschef Dirk Langhoff (Langwedel). Bei allen Wetterkapriolen gestrahlt hat unter anderem Laura Jane Hackbarth (Brickeln). Die 24-jährige Dithmarscherin galoppierte im Sattel von Carisma in der Springmeisterschaft der Damen zu Gold. Im Vorjahr hatte sie, mit Tequila Sunrise, die Meisterschaft der Herren gewonnen. „Tequila ist nicht ganz fit und die anderen Pferde waren noch nicht bereit für die große Tour“, erklärte sie ihre Entscheidung, „nur“ die Damen-Wertung zu reiten. Auf den Silberrang kam Mascha Krause (Flintbek) mit Cherry, Bronzemeisterin wurde Alessa Köhnke (Uetersen) mit Siska.

Das 67. Landesreitturnier hat an den vergangenen vier Tagen in Bad Segeberg alles gehabt: Regenbogen und Sintflut, Sonne und Sturmböen. Die Schleswig-Holsteinischen Reiter sind trotzdem geritten - nicht alle Top-Athleten des Nordens in der Dressur,  dafür viele im Springen.

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 In der Herrenwertung traten ursprünglich 60 Reiter-Pferd-Paare an. Sieben von ihnen zogen mit blütenreiner Weste in die dritte und letzte Wertungsprüfung ein, zugleich als Großer Preis ausgeschrieben.  Insgesamt waren 26 Paare zu der Prüfung zugelassen, vier schieden aus, drei blieben fehlerfrei. Als Sieger ging der in Elmshorn lebende Spanier Alejandro Merli Soler mit Cassilux hervor.

Nach dem ersten Umlauf des Drei-Sterne-S-Springens mit Stechen konkurrierten außerdem zwei Reiter um Gold und Silber in der Meisterschaft sowie zwei um Bronze und den undankbaren vierten Platz: die frisch mit dem Weltklasse-Reiter Rolf-Göran verheiratete Evi Bengtsson, unter ihrem Mädchennamen Penzlin diese Saison deutsche Meisterin der Damen geworden, wetteiferte mit Dirk Schröder (Lentföhrden) um „Gold“. Doch während Schröders Pferd Silent Pepper ein Abwurf passierte (Rang fünf im Großen Preis, Silber in der Meisterschaft), blieb die Itzehoerin fehlerfrei: Rang vier im Großen Preis und der Titel. Um Bronze sprangen Claas Christoph Gröpper (Oldenhütten) mit Cäsa und Thorsten Wittenberg mit Ce Vier. Bei Gröpper fiel eine Stange, was den vierten Meisterschafts-Platz bedeutete (Rang sechs im Großen Preis). Wittenberg galoppierte fehlerfrei zu Rang zwei in der Prüfung und zu Bronze in der Meisterschaft.

„Ich habe jedes Springen geguckt, wie ist der Boden und wie kommen die anderen zurecht. Wenn meine Stute Probleme bekommen hätte, hätte ich aufgehört“, verriet Evi Bengtsson, die ebenfalls in Kiel antritt. Sie behauptete lächelnd: „Bei der DM und der LM hatte ich Glück, dass die anderen Fehler hatten, Ulika ist nicht die schnellste.“ In jedem Fall ist sie wetterfest

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