21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Schade führte seinen „Stall-Kasper“ zum Sieg

Bad Segeberg Schade führte seinen „Stall-Kasper“ zum Sieg

Zwei waren am Sonntag in Bad Segeberg am Ende entspannt. Und das ungeachtet dessen, dass sie ihre letzte Prüfung, die Grand Prix Kür (S***-Dressur), in strömendem Regen beenden mussten: Dressman und sein Reiter Wolfgang Schade (Hamburg). Der Titelverteidiger hatte beim 67. Landesreitturnier zwei Wertungsprüfungen gewonnen und wurde erneut Landesmeister SH/HH in der Dressur.

Voriger Artikel
Eine Entscheidung unter Vollblutdamen
Nächster Artikel
Bengtsson ließ sich vom Wetter nicht stoppen

Gewann den Damen-Dressurtitel: Laura Hackbarth mit Schatten.

Quelle: Jessica Bunjes

Bad Segeberg.  „Die Bedingungen fand er nicht so schick, aber er ist ein braves Pferd, das in der Arbeit konzentriert mitmacht“, so Schade nach der Siegerehrung und seinem zweiten Rang in der Dressur-Kür hinter Kollege und Pferdewirtschaftsmeister Ants Bredemeier (Hoisdorf) mit Fairytale. Bredemeier tauschte in der Meisterschaftswertung mit Schade die Position und kam auf den Silberrang. Für die Kür, die dritte Wertung in der Meisterschaft, waren sechs Reiter qualifiziert, zur Bronzemedaille ritt am Ende der Dritte der Prüfung, Roland Metzler (Elmshorn) mit Dante.

 Der Dreck hatte bei den Ritten ordentlich gespritzt und das Wasser stand nach sintflutartigen Regengüssen in kleinen Pfützchen auf dem ansonsten griffigen Platz. Auf dem - und nicht auf dem Hauptplatz vor der großen Tribüne - wurde ausnahmsweise die Dressur-Meisterehrung abgehalten. „Denn die Dressurpferde haben keine Stollen und könnten auf dem nassen Grasplatz ausrutschen“, hatte Turnierchef Matthias Karstens erklärt. Der Geschäftsführer des veranstaltenden Pferdesportverbandes SH war mit dem Ablauf des viertägigen Turniers, „abgesehen vom Wetter“, „absolut zufrieden“ und zählte 12000 Zuschauer an allen Veranstaltungstagen.

 „Ich hatte mir die anderen Starter vorher nicht angesehen, das bringt nichts“, verriet der alte und neue Meister Wolfgang Schade, der 26 Jahre lang Bereiter beim Holsteiner Verband war und sich mittlerweile auf einer Privatanlage in Blankenese „mehr auf den Sport“ konzentriert. Interessant: Sein vierbeiniger Partner Dressmann ist erst vor zwei Jahren in den Sport gekommen. „Er war Spätentwickler“, sagte Schade über den „Stall-Kasper“, der „immer gut drauf“ sei. Für den 47-Jährigen, für den der Start beim Landesturnier „ein Muss ist, wenn man ein passendes Pferd hat“, ist der Meistertitel ein „super Abschluss“ der Saison: „Das will man wieder schaffen, da ist man bei aller Routine immer noch aufgeregt.“ Den Sieg konnte ihm keiner der Mitbewerber zu keiner Zeit streitig machen. Auch wenn das Pferd von Kristy Oatley (Lütjensee), Du Soleil, laut Schade, „von der Grundqualität das beste in der Konkurrenz war.“ Am Ende war er entspannt, und auch sein „Kasper“ Dressman war bester Laune: Der Auftritt im Regen hatte sich gelohnt. jem

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3