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Hassmann macht’s zweimal

Baltic Horse Show 2015 Hassmann macht’s zweimal

Die Großmutter stand am Rand des Parcours in der Sparkassen-Arena Kiel und war zu Recht stolz: Theresia Ackermann (Steinfeldt) hatte natürlich den Ritt ihrer Enkelin Theresa Ripke verfolgt. Die 18-jährige deutsche Junioren Meisterin der Springreiter und ihr Holsteiner Calmado kamen am Freitag im internationalen Eröffnungsspringen der Baltic Horse Show als bestes Holsteiner Paar fehlerfrei auf Platz fünf.

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 Sören Pedersen beim Baltic Horse Show Eröffnungsspringen.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Schnellster Reiter dieser schweren Prüfung auf Drei-Sterne-Niveau war der nicht fürs Trödeln bekannte Felix Hassmann, elf Jahre älter als Theresa. Damit hat ein zweiter Westfale einen Sieg auf dem Kieler Reitturnier errungen. Am Donnerstag hatte Markus Renzel mit Crizz das Einlaufspringen der Youngster Tour der siebenjährigen Pferde gewonnen. Der Finalsieg in dieser Youngster-Gruppe ging am Freitag nach Mecklenburg-Vorpommern: Holger Wulschner (Groß Viegeln) und Catch Me T waren das tagesbeste Paar bei den siebenjährigen Vierbeinern. Bei den Achtjährigen punktete wieder Westfalen. Auch hier hatte Hassmann die Nase vorn. Er pilotierte den achtjährigen Caretino-Sohn Colourful W.Z. auf Rang eins seiner Altersklasse.

Theresa Ripke ist die bester Holsteinerin beim Baltic Horse Show Eröffnungsspringen

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 „Wir hatten im Vorfeld einige Aufregung mit Wetter und Technik, aber jetzt läuft es rund“, sagte Turnier-Veranstalter Peter Rathmann erleichtert, als er im Gespräch mit Theresa Ripkes Oma zufrieden beobachtete, was sich im Parcours abspielte – unter anderem ein Vater-Tochter-Duell. Denn auch Andreas Ripke, Theresas Vater, ritt im Eröffnungsspringen, musste sich mit Zecille aber hinter seiner Tochter, auf Rang acht, einreihen. Der Nationenpreisreiter befand sich in guter Gesellschaft, das Feld der 72 Starter war gut besetzt: Die Ex-Mannschaftsweltmeister Janne-Friederike Meyer (Hamburg) und Carsten-Otto Nagel (Norderstedt) sprangen ebenso mit, wie bekannte internationale Konkurrenz. Einer war der Niederländer Albert Zoer, der 2010 die Weltrangliste anführte. Mit Heechhiem’s Cancun VDM wurde der 40-Jährige zweiter in der CSI***-Prüfung, die über zehn Hindernisse von 1,40 Metern Höhe führte.

Der Baltic Horse Show-Donnerstag ist Tag des Kennenlernens von Halle, Boden und Gelände. Er ist Auftakt des internationalen Kieler Springturniers und eine Generalprobe für Sportler und eingefleischte Insider, bevor das Event in der Sparkassen-Arena ab Freitag Fahrt aufnimmt.

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 Am Donnerstagabend war es noch 15 Zentimeter niedriger geblieben, zum Einlaufspringen im Jugend Team Cup auf M-Niveau. Acht Teams hatten während der Saison – beginnend beim Turnier in Neumünster – Punkte gesammelt und starten am Sonnabend in aller Frühe, ab 7.45 Uhr, ins Finale. Das Ranking führt die Hengststation Ahlmann (45 Punkte) vor Team Knutzen (43) an. „Schade, dass es so früh beginnt, aber einer muss anfangen, und wir sind dankbar, dass die Jugend auf der Baltic Horse Show gefördert wird“, erklärte der Vorsitzende des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Dieter Medow.

 Ausgebaut worden sind auch die breitensportliche Elemente. Unter anderem trat Maja Hegge aus dem Emsland mit Shetty Gijs auf und zeigte Kunststücke. Die Niedersachsen waren bereits beim Turnier in Dormund zu sehen. „Wir sind zum ersten Mal hier und genießen die Atmosphäre“, verriet die 17-Jährige, die insbesondere von den Kindern angefeuert wurde, die am Freitag freien Eintritt hatten. Höhepunkt des viertägigen Turniers ist am Sonntag der Große Preis.

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