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Alles "läuft" am ersten Tag

Baltic-Horse-Show 2016 Alles "läuft" am ersten Tag

Das internationale Kieler Reitturnier „läuft“, wie der langjährige technische Leiter der Baltic Horse Show, Wolfgang Mohr, es zu formulieren pflegt. Mit dem klassischen Aufwärmen am Eröffnungsdonnerstag startete das viertägige Programm in der Sparkassen-Arena.

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Nach dem Wettkampf geht’s in den Zeltstall: Pheline Ahlmann (17, aus Reher bei Itzehoe) ist mit Stute B Livia in der Lotto 3plus1 Springprüfung Zweite geworden und nimmt am Sonntag am Finale teil.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Der erste Gewinner ist Nationenpreisreiter Jörg Naeve aus dem schleswig-holsteinischen Bovenau. Er ritt den achtjährigen Holsteiner D'accord. Dabei haben die Holsteiner Pferde eigentlich am heutigen Freitag ihre großen Stunden, denn der steht mit dem Holsteiner Masters Zukunftspreis für sechsjährige Holsteiner Pferde traditionell im Zeichen der hiesigen Springpferdezucht. Die Einlaufprüfung für diesen Wettbewerb gewann am Donnerstag Dinar von Diamant de Semilly-Contender unter Antonia-Selina Brinkop (Neumünster). „Das ist unsere Basis, daher ist es für uns selbstverständlich, die Holsteiner Pferde und die Holsteiner Zucht zu fördern“, so Baltic-Horse-Show-Chef Peter Rathmann, der sich diesem Ziel nicht nur unter anderem mit seinem Turnier widmet, sondern deswegen auch den Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters ins Leben rief. Der Zusammenschluss regionaler Pferdefreunde und Geschäftsleute unterstützt genau das – Springen und Springpferde im Land.

Daher präsentieren die Holsteiner Masters auch die Springsportserie Lotto3plus 1 – die Jörg Naeve und D'accord am Donnerstagvormittag gewannen. „Das ist eine schöne Serie, die man ein bisschen unterstützen muss“, so Naeve, der das Lotto3plus1 bereits dreimal als Gesamtsieger für sich entschieden hat. Er hält das Ein-Sterne-S-Springen für „eine ideale Einlaufprüfung“, in der sich Ross und Reiter mit der Halle vertraut machen. Sein Urteil: „Boden super, richtig schön fest, aber nicht zu hart – alles bestens. Für die Reiter ist hier in den vergangenen Jahren enorm viel getan worden.“ Probleme mit der Umstellung von draußen auf drinnen? „Nein, dafür haben die Pferde zu viel Routine.“ Sein vierbeiniger Partner stammt übrigens aus der Zucht und dem Besitz von Max-Hermann Johannsen (Hörup). Das wiederum dürfte den zweiten Turnierchef, Stephan Johannsen, freuen: Das Siegerpferd gehört seinem Vater.

Für Jörg Naeve ist der Schimmel derzeit eine seiner Optionen in Kiel, denn sein Top-Pferd Quantas, mit dem der 49-Jährige unter anderem den Großen Preis von Sommersdorf gewann, wurde vor zwei Wochen nach Amerika verkauft. In der Großen Tour am Sonntag (ab 15.30 Uhr) setzt der Bovenauer daher auf Carena, wie er verriet. Für das Finale der 3plus1-Serie satteln am Sonntag in einem Zwei-Sterne-S-Springen ab 12.30 Uhr 26 Reiter, die sich über die Saison in Tasdorf, auf Fehmarn und in Schenefeld für Kiel qualifiziert haben. Jakob Kock Evers aus Reher führt das Ranking an.

Am Freitag, dem Kindertag der Baltic Horse Show – Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt –, startet das Programm um 8 Uhr mit dem Eröffnungsspringen der Stadt Kiel. Und hier kommt Wolfang Mohr wieder ins Spiel. Der technische Leiter des Reitturniers ist nämlich der Senior-Chef der Sponsor-Firma dieser Prüfung, Baudienst Kiel. So bleibt alles in einer Familie.

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