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DOKR-Vorstand arbeitet Fall Totilas auf

Belastungstests DOKR-Vorstand arbeitet Fall Totilas auf

Auch nach seiner offiziellen Verabschiedung sorgt der Hengst Totilas weiter für Gesprächsstoff. Nach dem Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) befasste sich nun auch der Vorstand des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) als oberstes für den Spitzenpferdesport zuständiges Gremium mit dem Thema und insbesondere den Konsequenzen für künftige Championate.

Warendorf. Totilas hatte bei seinem Auftritt im Mannschaftswettbewerb der Europameisterschaften in Aachen Unregelmäßigkeiten im Bewegungsablauf gezeigt und wurde von den weiteren Prüfungen zurückgezogen. Anschließend wurde ein Knochenödem im Kronbein des linken Hinterbeines diagnostiziert. Der Hengst wurde daraufhin von seinen Besitzern und dem Reiter Matthias Alexander Rath aus dem Sport verabschiedet.

„Wir wussten bereits bei der Nominierung des Pferdes, dass es verletzungsanfällig ist, denn das war es bereits in vorhergegangen Jahren. Deshalb hätten wir noch sensibler auf den aktuellen Gesundheitszustand achten müssen. Das war rückblickend betrachtet ein Fehler“, erklärte DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler.

Der DOKR-Vorstand erinnerte daran, dass alle potentiellen Championatspferde im Vorfeld einer Nominierung mehrfach ihre Belastungsfähigkeit im Wettkampf unter Beweis stellen müssen. Alle Disziplinausschüsse werden darauf hingewiesen, dies künftig konsequent einzuhalten. Darüber hinaus sprach der Vorstand der Teamführung Dressur ausdrücklich sein Vertrauen aus.

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