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Blender trumpfte im Gelände auf

Blender trumpfte im Gelände auf

Vierspänner-Fahrer aus Loose steigerte sich nach missglücktem Auftakt – Lamp gewann Pony-Wettbewerb

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Viel Zugkraft: Robert Blender fuhr mit seinem Vierergespann zur Schleswig-Holstein-Meisterschaft.

Quelle: Rainer Krüger

Waabs. Die furiose Aufholjagd von Robert Blender in seinem Vierspänner hatte Erfolg. Mit einer rasanten Fahrt durchs Gelände kutschierte der Routinier vom Reitverein Waabs-Langholz zum Landesmeistertitel für Schleswig-Holstein und Hamburg.

Beim dreitägigen Turnier auf Gut Karlsminde in Waabs war der Lokalmatador aus dem Nachbarort Loose nach den ersten zwei der drei Wertungen des Kombinationswettbewerbs ins Hintertreffen geraten. In der Konkurrenz mit neun Pferde-Vierspännern kam er in der Dressur auf Platz vier und im Hindernisfahren nur auf den achten Rang. „Es war kein guter Tag“, bilanzierte Blender. Hingegen begeisterte ihn der folgende Tag: Bei jedem der fünf Gelände-Hindernisse fuhr er Bestzeit. So rollte er das Feld von hinten auf. In der Addition der Wettbewerbe hatte Blender die wenigsten Minuspunkte (113,61) und gewann daher. Auf den Silber- und den Bronzeplatz kamen Sara Franziska Schulz (RV Rehagen-Hamburg; 116,37) sowie Jan Tödt (Reiterverein Obere Arlau; 116,51).

Auch der Pony-Wettbewerb war spannend. Ehe Jürgen Lamp (Probsteier RV Schönberg; 107,25 ) mit seinen vier Shetland-Ponyschimmeln die Titelverteidigung gelang, hatte ihm Rik Fisser (FV Gespannfahrer Steinburg; 112,83) ordentlich Paroli geboten. Lamp hatte zunächst die Dressur gewonnen. Den Hindernisparcours hatten beide fehlerfrei gemeistert. Im Gelände schnitt Fisser am besten ab, doch in der Endabrechnung lag letztlich Lamp vorne.

Seit 2012 hatte es kein Turnier mehr in Karlsminde gegeben. Insgesamt gab es 52 Nennungen für Ein-, Zwei- und Vierspänner. Bei dem Turnier wurden auch die Kreismeisterschaften für Rendsburg-Eckernförde ausgefahren. Blender, zugleich Hauptorganisator, registrierte rund 500 Besucher. Das machte Lust auf mehr. „Wir wollen wieder in den üblichen Rhythmus zurück, dass alle zwei Jahre in Karlsminde gefahren wird“, meinte Blender abschließend. 


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