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Schmale Zuschauerzahlen

CSI Bad Segeberg Schmale Zuschauerzahlen

Aus drei wurden zwei und aus zwei wurde eins: Das Segeberger CSI-Veranstalter-Trio aus Jörg Baltruschat, Manfred von Allwörden und Christian Schlicht wurde  - ohne Baltruschat - zum Duo und die ursprünglich zwei Turnierwochen(enden) wurden mangels Nennungen zu einer. „Wir werden unser Angebot an die Reiter überdenken und fürs nächste Jahr neu planen“, so von Allwörden. In diesem Jahr wirkten sich verschiedene Pferde-Konkurrenzveranstaltungen und Wetter negativ auf die Zuschauerzahlen aus. Die Ritte waren dem Saisonbeginn angemessen hochkarätig.

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Theresa Ripke (17) tat's nochmal: Sie wiederholte mit Calmado beim CSI Bad Segeberg ihre tollen Runden und toppte ihren diesjährigen Auftritt, der am ersten Tag von Sonne und die restlichen von Regen begleitet wurde, mit dem Sieg im Großen Preis.

Quelle: Jessica Bunjes

Bad Segeberg. Wer nicht im Regen stehen wollte, konnte das viertägige CSI und seine elf Prüfungen bequem live im Internet verfolgen – ein super Service, der im Zweifel allerdings zu Lasten der Zuschauer-Kulisse geht. Die war zum Großen Preis am Sonntag relativ mau. Vor Ort sahen nur wenige, wie die gerade noch 17-jährige Theresa Ripke ihre tollen Vorjahresrunden sogar noch verbesserte. Abgeräumt hatte die Steinfelderin allerdings schon zu Beginn des internationalen Springturniers: Die Junioren-Landesmeisterin gewann mit Queen of Life den Auftakt der mittleren Tour. Am Ende galoppierte sich das Küken doch tatsächlich an die Spitze der Profireiter.

In 45,20 Sekunden und einer fehlerfreien Runde sprang sich die am Boden eher schüchterne Amazone im Sattel ihres elfjährigen Holsteiners Calmado in die Herzen der Zuschauer und an die Spitze der sieben Stechteilnehmer, von denen nur drei fehlerfrei blieben. Und während die Nationalhymne erklang und Peter-Jürgen Nissen (Sörup) als Richter-Präsident gratulierte, steckte die Dritte der Junioren EM, im Sattel keinesfalls zurückhaltend, Ehrenpreise wie einen Sattelgurt ein. Zugleich wurde sie als beste Amazone des Turnier geehrt.  „Ich habe mich bemüht, nach vorne zu reiten und freue mich sehr“, bekannte die Blondine in der Siegerehrung. Für diese Saison hat sie sowohl die Jugend-DM als auch die EM auf dem Plan. Theresas „Reiseproviant“: 3750 Euro Siegprämie.

Zweiter wurde der gebürtige Kolumbianer Manuel Espinosa Pla, der in Lentföhrden ansässig ist, und Sir Poldi ritt (0/46.76). Die internationale Konkurrenz vertrat auch die Drittplatzierte, die gebürtige Schwedin Ebba Johansson aus Trittau, am Start mit Toffee (0/51.87). Insgesamt waren 64 Reiter-Pferd-Paare in das schwere Springen auf dem Sandboden gestartet. Den Parcours von Marco Hesse (Leipzig) beendeten sechs Reiter nicht. Theresas Vater, Nationenpreisreiter Andreas Ripke, der Calmado früher geritten hat, war mit Avion am Start und kam auf Rang 48. Vorjahressieger Eion Ryan, gebürtiger Ire, sprang mit Pascalino auf Platz 28. Im Vorjahr hatte er mit Tuja gewonnen.

Die Ergebnisübersicht finden Sie hier:

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