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Ein unzertrennliches Paar

Christoph Wulf und L’acorada Ein unzertrennliches Paar

Der 26-jährige Christoph Wulf hat vergangenes Wochenende ein besonderes „Jubiläum“ gefeiert: Zusammen mit seiner zwölfjährigen Holsteiner Stute L’acorada erritt sich der Hobby-Reiter aus Bokhorst in Friedrichshulde seine 100. Platzierung.

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„Wir vertrauen uns und geben beide alles für den anderen“: Christoph Wulf und sein Pferd L’acorada.

Bokhorst.  „Als mir dafür dann noch beim Turnier gratuliert wurde, war ich richtig gerührt“, erzählt Wulf, der zusammen mit seiner Braunen, die ihm seit fünf Jahren gehört, Erfolge bis zur Klasse M verbuchen kann, wie er verrät. Seit 2013 treten die beiden zusammen auf hiesigen Turnierplätzen auf. „Unser erster Start war ein L-Springen bei den Bormsdorfer Turniertagen in Postfeld, wo wir sofort platziert waren. Zwei Monate später haben wir – in einem L-Stilspringen – das erste Mal zusammen gewonnen.“

 Ein Jahr später starteten Wulf und seine Stute „richtig durch“, wie der Junior-Chef des heimischen Hofes „Stall Bokhorst“ erzählt. Die Familie hat 50 eigene Pferde, davon mit rund 25 Zuchtstuten die laut Wulf „größte Hannoveraner Zucht in Schleswig-Holstein“. Seine beiden Springpartner – neben L’acorada steht seit acht Monaten noch Crossfire in der Box – sind jedoch Holsteiner. „Wir sehen das nicht so eng“, sagt Christoph schmunzelnd. Für ihn sei die Reiterei ohnehin Hobby, beruflich arbeitet er als Geschäftsführer des Familien-Fleischgroßhandels. Seit zehn Jahren sucht sich der leidenschaftliche Reiter seine „Entspannung“ auf Turnieren im Land und in Hamburg. 2009 war er Halbfinalist der Warsteiner Reitsportförderung (L-Niveau), 2011 Finalist der Sparda-Bank-Trophy (M*), gewann dreimal Bronze bei den Kreismeisterschaften im Reiterbund Plön, zählt insgesamt über zwei Dutzend Siege in den Klassen A, L und M.

 „2015 hatten L’acorada und ich unsere Erfolgsserie von 18 Platzierungen in Folge.“ 2016 wurde das Paar Kieler Stadtmeister mit der Mannschaft vom RV Rossgarten und Vizemeister der Champ-Mannschafts-Trophy. „Da wollen wir auch 2017 wieder angreifen.“ Über sein Pferd sagt der 26-Jährige: „Sie ist ein Unikat, hat viel Charakter. Es macht mir unheimlich Spaß mit ihr. Wir vertrauen uns und geben beide alles für den anderen.“ Vor L’acorada gab es noch andere Vierbeiner, wie Daggi, Christophs erstes Pferd, oder Calypso’s Girl, mit der er von 2009 bis 2012 unterwegs war, mehrere Siege in den Klassen A und L holte und einige Platzierungen in der Klasse M. „Mittlerweile ist sie Zuchtstute bei uns und hat schon ihr drittes Fohlen.“ Picadilly war von 2008 bis Ende 2012 Christophs „Erfolgspferd“. „Wir haben 2011 in Felmerholz sogar eine Stilspringprüfung der Klasse M* gewonnen, hatten eine ganz besondere Beziehung zueinander. Er war unheimlich auf mich bezogen.“ Im Oktober 2012 verendete Picadilly jedoch nach dem Turnier in Raisdorf an einer Kolik. „Da ist eine Welt für mich zusammengebrochen. Aber mittlerweile habe ich mit L’acorada zwar keinen Ersatz, aber eine neue tolle Turnierpartnerin.“ jem

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