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Cowboys und -girls kamen auf ihre Kosten

Westernreiten Cowboys und -girls kamen auf ihre Kosten

Ein breitkrempiger Hut gehört zum Dresscode der Western- wie die Kappe zum Englischreiter. Er kam den 143 Teilnehmern des sechsten Turniers der Ersten Western Union Hamburg/Schleswig-Holstein (EWU) in Gottesgabe bei Lütjenburg gut gelegen, als die Sonne vom wolkenlosen Himmel brannte.

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In Giekau waren die Westernreiter wieder in ihrem Element. Hier zeigt Henning Trispel aus Preetz mit Quarter Horse Selah Blue die Rinderdisziplin „Cutting“. Am Ende schafften es die beiden auf den zweiten Platz.

Quelle: Carola Lucht

Gottesgabe. Die Cowboys und Cowgirls zogen mit ihrem markanten Outfit nicht nur Freunde des Westernsports an den mittlerweile etablierten Turnierstandort in Schleswig-Holstein, sondern auch so viele Reit-Touristen, dass Veranstalter Karl-Ludwig von Hollen rund 1000 Besucher zählte. „Das war ein voller Erfolg, der Westernreitsport etabliert sich“, so der Turnierreiter.

 Höhepunkte waren die Klassen, in denen die Reiter ihr Können im Umgang mit den Rindern zeigten, wie die Working Cowhorse, bei der die Arbeit mit einem Rind gefordert wird (Sieger: Al Watson aus Lilienthal/Niedersachsen mit Glory Equilizer). Beim Cutting muss der Reiter ein Rind aus der Herde separieren, während das Pferd möglichst eigenständig arbeiten sollte. Sieger der „Cutting Open“: Mirko Mrusek aus Springe/Niedersachsen mit Kiss and Kill.

 Die noch recht neue Klasse Ranch Riding sucht ein besonders rittiges, ruhiges Pferd, das verschiedene Aufgaben des Westernsports wie Stopps, Spins und Gangartwechsel bewältigen muss. In der höchsten Leistungsklasse gewann Lara Sommer aus Bokel mit ihrer Stute Brenda’s Just in Time. In der von der Galloway Star Ranch ausgeschriebenen Jack Pot Reining, die schnelle Spins (Drehung auf der Hinterhand), rasante Stopps und explosive Rollbacks (Wendung um 180 Grad) fordert, waren Al Watson und der Hengst des Hausherrn, Walla Walla Gunshine, unschlagbar. Für einen Preetzer, Henning Trispel und Selah Blue, reichte es immerhin für Platz zwei.

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