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Dänen gewinnen Team-Cup 2012

Dänen gewinnen Team-Cup 2012

Spannend bis zum letzten Ritt

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Die Teams der dänischen und deutschen Mannschaft mit ihren Trainerinnen sowie der Verbandsvorsitzende des dänischen Reiterverbandes Distrikt 8 Carl-Chr. Petersen (l) und der Veranstalter Arno Gormsen (m).

Bereits seit 2003 wird in Dänemark der Dressur-Team-Cup ausgetragen. „Wir wollen damit den Reitern Gelegenheit geben, sich reiterlich zu messen, die sonst nicht auf Turnier gehen“, so Arno Gormsen, Veranstalter und Gründer der Serie.  Startberechtigt sind Reiter, die mindestens 30 Jahre sind und längere Zeit keine offiziellen Turniere geritten sind. In jeder Prüfung treten drei Reiter von jeweils einem Verein mit ihrem Pferd gegen einen anderen Verein an. Das Besondere daran ist, dass die Reiter dieselbe Prüfung nicht nur mit dem eigenen Pferd absolvieren müssen, sondern anschließend mit auch noch mit dem Pferd des gegnerischen Teams. Dabei hat jeder Reiter nur zehn Minuten Zeit, sich vor der Prüfung auf das fremde Pferd einzustellen. „So ein Pferdewechsel gibt es im Springen bei der Weltmeisterschaft, in der Dressur aber nur beim Hamburger Derby“, meint Gormsen schmunzelnd.
 
In diesem Jahr beteiligte sich mit dem Flensburger  Reit- und Fahrverein von 1924 e.V. erstmals auch ein deutsches Team, das schon beim ersten Mal für die Endrunde qualifizierte:  Sabrina Jordt, Petra Guby und Birte Dethlefsen reisten am Freitag, 15. Juni mit ihren Pferden und ihrer Trainerin sowie Ausbilderin, der Pferdewirtschaftsmeisterin Maria Katharina Wulff, zum Gastgeber nach Sundeved in Dänemark, um gegen Tove Lausten, Kari Pharao und Kirsten Krogh vom „Sundeved Riddeclub“ anzutreten – ein wirklich starker Gegner, denn der Verein ist mit ihrem Coach Joan Helo bereits seit drei Jahren in Folge unangefochtener Sieger dieser Team-Cup-Serie. In drei verschiedenen Dressurprüfungen auf E bis A Niveau zeigten die dänischen wie auch deutschen Reiterinnen sehr hohe Leistungen und stellten Richterin Anneliese Mackeni vor die harte Aufgabe, den Sieger 2012 auszumachen Letztendlich konnte der Sundeved Riddeclub seinen Titel mit einem hauchdünnen Vorsprung von 8 Punkten vor den Flensburgern verteidigen und die Stallplakette zum vierten Mal nach Hause nehmen. „Wir kommen wieder“, so die einhellige Meinung der deutschen Reiterinnen, „nicht nur der sportliche Teamgeist, sondern auch die nette Atmosphäre haben uns außerordentlich gut gefallen.“  Anschließend wurde beim Grillen noch ausgiebig gefachsimpelt und gefeiert.

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