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Die Magie von Pferd und Reiter

Apassionata Die Magie von Pferd und Reiter

Immer mehr Menschen geraten in den Bann der bunten Pferde-Shows, die vor 20 Jahren keine Rolle im Land zwischen den Meeren spielten und heute nicht mehr daraus wegzudenken sind.

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Blütenmaid Kerstin Brein: Die Österreicherin ist zum ersten Mal mit auf Apassionata-Tour und zeigt eine Freiheitsdressur mit ihren fünf Welsh Ponies.

Quelle: Apassionata

Kiel. Und nicht nur „hauseigene“ Stars aus der Region berauschen die Tausenden, sondern auch die Giga-Shows, die durch deutsche und Europas Städte touren. Wie Apassionata, die am 21. und 22. Mai in der Sparkassen-Arena Kiel gastiert.

 „Im Bann des Spiegels“ heißt das neue Spektakel, das neben verschiedensten Pferden, internationalen Reitern und opulenten Kostümen noch aufwendige Tanzchoreografien unterschiedlichster Stile vereint. Bis zu 10000 Zuschauer zieht jede Aufführung acht Monate lang fast jedes Wochenende in 30 Städten in ihren Bann. 50 Akteure nehmen ihre Zuschauer mit auf eine neue berauschende Reise von Kreativdirektor Holger Ehlers, der Apassionata seit zehn Jahren immer wieder neu erfindet und fantastische Traumwelten entwickelt, die er von internationalen Reit-Equipen zum Leben erwecken lässt.

 Seit vier Jahren gehört Joazi Santos da Silva aus Hamburg als Choreograf zum Ensemble, das 90 Köpfe zählt. Dieses Jahr interpretiert der Brasilianer Europas größte Pferdeunterhaltungsshow zusammen mit seiner Düsseldorfer Kollegin Olena Yalyeyeva quasi als Musical neu. Das Duo mischt unter die Reitnummern Tanzelemente wie „Contemporary“, die mit der tänzerischen Kampfkunst „Capoeira“ vereint werden, setzt Akzente von Ballett und Modern Dance. „Wir wollten vieles zusammenbringen, plus Elemente aus Hip Hop, New Style und anderen Richtungen, um etwas ganz Neues zu kreieren“, erklärt der 32-Jährige, der in Brasilien mit Pferden aufwuchs, als Tänzer aber nicht professionell reitet. „Es ist zu gefährlich.“ Ihn reizt vielmehr „die Herausforderung des Zusammenspiels mit den Pferden und Reitern“. Und das in diesem Jahr besonders, weil die Akrobatik mehr im Vordergrund stehe als zuvor.

 Neues gibt es auch in anderen Bereichen, abgesehen von der neuen Geschichte, die die einzelnen Pferde-Acts miteinander verbindet und in der in diesem Jahr das Geschwisterpaar Amy und Tracy manches Abenteuer besteht, als es sich in einem bizarren Spiegelkabinett aus den Augen verliert. Sie entdecken unter anderem einen asiatischen Hafen, erliegen dem Charme eines Maskenfests, werden von dunklen Schergen auf schwarzen Friesenhengsten bedroht und treffen auf eine wilde Jägerin und ihr pfeilschnelles Quarter Horse. Eine Station machen sie bei der „Blütenmaid“ alias Kerstin Brein. Die Österreicherin ist zum ersten Mal mit auf Tour und zeigt eine Freiheitsdressur mit ihren fünf Welsh Ponies. Und während Freiheitsdressur etwas ist, das sich natürlich durch die Apassionata-Geschichte zieht, wie der rote Faden durch das mit Reitbildern in Szene gesetzte Abenteuer, waren Welsh Ponies noch nie mit in der Arena, und auch die 32-Jährige gehört erstmals zum Ensemble.

 „Die Magie überträgt sich auf die Zuschauer und damit wieder zurück auf meine Ponys“, findet die Trainerin, die ihr erstes eigenes Pferd im Alter von neun Jahren bekam und sich seit zehn Jahren der Freiheitsdressur verschrieben hat. „Mich berührte von Anfang an die Harmonie, die Verbundenheit und die Ruhe im Umgang mit den Pferden, und ich wusste: Das will ich auch.“

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