15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Dorothee Schneider dominiert

Dressur in München Dorothee Schneider dominiert

Ein absolut erfolgreiches Wochenende haben die deutschen Dressurreiter beim Internationalen Hallenreitturnier Munich Indoors in der bayerischen Landeshauptstadt erlebt. Gleich drei Mal lag Dorothee Schneider (Framersheim), Mitglied des B-Kaders, an der Spitze des Klassements. Die Grand Prix Kür am Sonnabendabend entschied Matthias Bouten (Alpen) für sich.

München. Und für Championatskader-Reiter Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) gab es eine ganz besondere Auszeichnung.

Dorothee Schneider machten die Leistungen ihrer Pferde schlichtweg sprachlos. Vor allem die des erst neunjährigen Showtime, mit dem sie zum Sieg am Sonntagmorgen ritt. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Solche Erfolge sind immer die schönsten“, sagte Schneider. Mit 80.294% gewannen sie und der Hannoveraner Wallach von Sandro Hit/Rotspon den Grand Prix Special – für Schneider war es der erste Special überhaupt, in dem sie mehr als 80 Prozent erreichte. „Das fehlen mir die Worte“, sagte sie. „Und es war erst der dritte internationale Grand-Prix-Start für Showtime. Dafür war er einfach grandios.“

Showtime kam am Sonntag noch besser mit der Atmosphäre in der Münchner Olympiahalle zurecht. Bereits am Freitag hatten er und Schneider im Grand Prix ganz vorne gelegen, punktgleich mit Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) und ihrem KWPN-Hengst Unee BB. Beide Paare erhielten von den Richtern 76.680 Prozentpunkte. Letztlich entschieden die Fußnoten über den Sieg, der an Schneider und Showtime ging. „Eigentlich ist Showtime ein sehr zurückhaltendes Pferd und manchmal etwas schüchtern", sagte Schneider. "Aber er ist sehr motiviert und will auch gerne mitmachen. Das ist eine tolle Perspektive. Wichtig ist jetzt, dass er gesund bleibt und seine Pausen bekommt. Er soll in Ruhe diesen tollen Weg weitergehen können.“

Zufrieden war Schneider auch mit ihrem zweiten Pferd, das sie mit nach München gebracht hatte: der zehnjährige westfälische Hengst UllrichEquine's St. Emilion (von Sandro Hit/Ehrenwort), der den Grand Prix am Donnerstag mit 75.660% für sich entschied und in der Kür am Samstagabend Rang zwei belegte. Bei dieser Prüfung vor den hervorragend besetzten Tribünen sorgten Matthias Bouten und sein Hannoveraner Hengst Söhnlein Brilliant MJ (von Shakespeare in Love/Rabino) für Jubelstürme. Die beiden kamen am besten mit der beeindruckenden Kulisse zurecht und siegten mit 77.250%.

Im Special am Sonntag ging der zweite Rang erneut an Jessica von Bredow-Werndl und ihr EM-Pferd Unee BB, diesmal mit 76.216%. Die Bayerin hatte mit der elfjährigen Zaire auch ihr hochtalentiertes Nachwuchspferd mit nach München gebracht. Die Stute hatte zuletzt im ungarischen Kaposvar Rang zwei im Weltcup belegt. Auch in der Olympiahalle zeigte sie, was in ihr steckt. In der Kür zum Auftakt am Donnerstag lagen die beiden mit 75.200% nur ganz knapp hinter Schneider und St. Emilion. In der Wertung der dreiteiligen Serie „Meggle Champion of Honour“, bei der ein Gremium aus internationalen Richtern, Stewards und Dressurausbildern Kriterien wie Fairness, Harmonie und Ausstrahlung bewertet, lag von Bredow-Werndl in München ganz vorne. Die Gesamtwertung gewann allerdings mit insgesamt 15 Punkten Reitmeister Hubertus Schmidt, der bereits in Hamburg die Teilwertung des „Meggle Champion of Honour“ für sich entschieden hatte. Den Preis, 10.000 Euro und eine bronzene Pferdeskulptur, überreichte das Ehepaar Toni und Marina Meggle, das die Serie initiiert hat.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

reitsport-erleben.de

Entdecken Sie Pferde-Themen! Die Pferdefachjournalistin Jessica Bunjes teilt Know-How, Trends und Termine mit Pferdefreunden aus ganz Deutschland. mehr

Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3