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Caroline Wilm wiederholt Erfolg

Dressurderby Hamburg Caroline Wilm wiederholt Erfolg

Tasdorferin ist erneut Siegerin der U25-Tour – Carrascosa gewinnt Dressurderby

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Hochkonzentriert im Viereck – und erfolgreich: Caroline Wilm aus Tasdorf bei Neumünster auf Elfado.

Quelle: Thomas Hellmann

Hamburg. Eine Schleswig-Holsteinerin ist zum zweiten Mal Derby-Siegerin in der U25-Tour geworden: Caroline Wilm (23) aus Tasdorf wiederholte ihren Vorjahressieg mit einem neuen Pferd, dem Trakehner Elfado. Der elfjährige Hengst wurde zudem bestes Pferd der Prüfung.

Das 58. Dressurderby gewann der Spanier Borja Carrascosa mit Wonder. Auf Rang zwei kam die Schwedin Michelle Hagmann mit Happiness, die hier bestes Pferd wurde. Rang drei belegte die dänische Prinzessin Natalie zu Sayn Wittgenstein mit Fabienne. Der Sieger aus dem Grand Prix von Sonnabend, Borja Carrascosa, und seine 24-jährige Fuchsstute sind ein potenzielles Paar für die Olympischen Spiele in Rio, kennen einander aber erst wenige Wochen. „Das Derby war quasi Olympia-Vorbereitung. Sie muss noch viel lernen“, so der in Krefeld beheimatete Profi, der 2014 zur spanischen Mannschaft der Weltreiterspiele zählte.

Dem strahlenden Sieger der Qualifikation, Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln), war schon am Sonnabend das Lachen vergangen: Der Derbysieger von 2012 wurde gesperrt, weil seine Stute Stella Pack Ganda nach dem Grand Prix an der Schenkellage blutete. „Das ist mir noch nie passiert“, sagte Schmidt entsetzt. Seine Erklärung: „Die Stute war geschoren und hat in der Wärme geschwitzt, so dass die Stelle während der Prüfung aufgescheuert ist.“ FEI-Tierarzt Dr. Wolfgang Asendorf bestätigte: „Es liegt kein Sporenstich vor.“ Nathalie zu Sayn-Wittgenstein rückte nach.

In der U25-Tour begeisterte Amateur-Reiterin Caroline Wilm, die ihre Titelverteidigung „kaum fassen“ konnte. Nach ihrem Sieg 2015 mit Almoretto und ihrem dritten Platz 2014 mit First Class glänzte die Marketing-Studentin mit dem blütigen Deckhengst Elfado, der mit dem U25-Derby erst seine dritte S-Dressur ging. „Er hat wenig Erfahrung, ich bin wahnsinnig stolz auf ihn.“ Zweite wurde die Sportsoldatin Ann-Kristin Arnold (Bolzum) auf Felicitiy D und Dritte Raika-Marie Rosch (Ahrensburg) auf Rio de Janeiro.

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