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Gewitter mit Hagel stoppt Großen Preis

Dritte Lotto-Qualifikation Gewitter mit Hagel stoppt Großen Preis

Pedro Sanchez Aleman hat beim Schenefelder Sommerturnier „Horse & Classic“ die heimischen Mitbewerber düpiert: Mit Conma gewann der Profi, der bei Mercedes Fuge Barrachina in Süderbrarup seinen Wirkungskreis hat, das Hauptspringen des Sonnabends, S**, dritte Qualifikation der Springsportserie Lotto3plus1.

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Pedro Sanches Aleman mit Comma waren beim Schenefelder Sommerturnier nicht zu stoppen, gewannen die dritte Lotto-Qualifikation und qualifizierten sich für das Finale auf der Baltic Horse Show in Kiel.

Quelle: jem

Schenefeld. Groß heraus kamen beim sportlichen Wettstreit zu tropischen Bedingungen, der im Hagelsturm endete, viele Nachwuchsreiter und -pferde. Denn die Veranstalter, Jürgen Böckmann, Wolfgang Schierloh und Rainer Schwiebert, legen „Wert auf Nachwuchsarbeit“, wie sie betonten. Unter anderem haben sie daher dem Holsteiner Dressurpferdecup 2016 und Jugend Team Cup ein Zuhause gegeben und sogar ein Youngster S-Springen ausgeschrieben.

 Mit Sanchez Aleman, der erst diesen Sommer sein Trainingsquartier in Süderbrarup bezogen hat, siegte in der dritten Lotto-Qualifikation allerdings ein erfahrener Sportler, der in jeder Hinsicht weiß, wie es geht. Denn der 50-Jährige vertrat im Parcours bereits die Farben seines Heimatlandes: bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul und 1996 in Atlanta sowie bei den Weltmeisterschaften 1990 in Stockholm. Erst nach seinem Sieg in dem Lotto-Springen, der den siebten Platz im Gesamtranking bedeutet, erfuhr der Reiter, dass er sich für das Finale auf der Baltic Horse Show in Kiel (6. bis 9. Oktober) qualifiziert hat, für das die 25 Besten eine Starterlaubnis bekommen. „Das ist sehr interessant“, so der Spanier, der am 9. Oktober nun in der Sparkassen-Arena Kiel erwartet wird.

 Hinter dem Sieger reihte sich mit der 17-jährigen Pheline Ahlmann (Reher) im Sattel von Queen Windsor eine Junioren-Springreiterin ein. Die Stute wurde früher von Ex-Mannschafts-Weltmeister Carsten-Otto Nagel geritten und wird der Tochter von Dirk Ahlmann vom Unternehmer Michael Herz zur Verfügung gestellt. Die junge Amazone ritt sich mit Platz zwei in Schenefeld zugleich auf Platz zwei im Gesamtranking hinter dem für Hamburg startenden Jakob Kock-Evers, während sich Vater Dirk den siebten Platz mit Sanchez Alemann teilt. Pheline zeigte sich in Schenefeld nicht nur von ihrem Sieg unter den „großen Reitern“ begeistert, sondern auch über die vielen Startmöglichkeiten der jungen Generation: „Man lernt auf solchen Plätzen enorm dazu, das ist etwas anderes als die ländlichen Turniere.“

 Der Große Preis am Sonntag musste wegen eines Gewitters mit Hagel nach dem Umlauf abgebrochen werden. Die vier Reiter, die für das nicht stattgefundene Stechen qualifiziert waren, ritten alle mit Sieg und Geldpreis vom Platz. „Eine Lücke im Reglement“, monierte Dirk Ahlmann. Außer ihm, der Calmando geritten war, kamen noch Peter Garbella/Canevally (Quickborn), Christina Kuhrt/Silent Pepper (Schenefeld) und Jörg Peper/Carolina (Harsefeld) in den Genuss der ungewöhnlichen Lösung. Den Kurz-Grand Prix, S***-Dressur, gewann Hartwig Burfeind (Hamburg) mit Fine Spirit.

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