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Galoppsport Eine Entscheidung unter Vollblutdamen

Vorjahreszweite Virginia Sun gewinnt 131. Deutsches St. Leger in Dortmund

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Die Vorjahreszweite Virginia Sun gewann 131. Deutsches St. Leger in Dortmund.

Quelle: Marc Rühl

Dortmund. Im vergangenen Jahr hatte sie der Siegerin Kaldera lange Paroli geboten, am Ende im 130. Deutschen St. Leger aber doch den Kürzeren ziehen und mit dem zweiten Platz vorliebnehmen müssen. Die 131. Auflage des alljährlich letzten deutschen Klassikers war der vierjährigen Virginia Sun heute in Dortmund jedoch nicht zu nehmen. Gestüt Auenquelles Stute, die von Jens Hirschberger am Raffelberg in Mülheim-Ruhr trainiert wird, gewann das Traditionsrennen in der Westfalen-Metropole mit dem Niederländer Adrie de Vries im Sattel gegen Techno Queen und den Favoriten Nordic Flight, der von den vier gestarteten Dreijährigen noch am weitesten kam, allerdings nie eine Chance auf mehr besaß.
 
Die als „Großer Preis von DSW21 – 131. Deutschen St. Leger“ gelaufene alte Prüfung wurde letzten Endes allein eine Angelegenheit zwischen zwei Vollblutdamen. Denn lediglich die in dieser Saison enorm verbesserte Techno Queen schien die Vorjahres-Zweite für einen Moment noch stoppen zu können, bis am Ende auch sie in der über 2.800 Meter führenden und mit insgesamt 55.000 Euro dotierten Gruppe-III-Prüfung gegen die wie ausgewechselt wirkende Virigina Sun auf verlorenem Posten stand.
 
Leicht mit zweieinhalb Längen beherrschte die 87:10-Chance jederzeit vor ihr die Endphase des Rennens. Aber auch Techno Queen hatte sich zuletzt auf deutliche fünf Längen vom restlichen Feld absetzen können, das – wie gesagt - von Nordic Flight angeführt wurde. Vierter wurde mit Wasir ein weiterer Dreijähriger. Doch änderte dies nichts daran, dass der Altersvergleich klar zugunsten der Vierjährigen und insbesondere auch der Stuten ausfiel.
 
Die tolle Vorstellung von Virginia Sun kam umso überraschender, als sie nach ihrem vorjährigen Ehrenplatz eigentlich nicht mehr allzu viel geboten und mehr oder minder nur enttäuscht hatte. Das Dortmunder Publikum erlebte also wieder eine Virginia Sun in Bestform. Sie wurde übrigens auch vom Rödinghauser Gestüt Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke und Peter M. Endres gezogen, die nebenbei beide hochkarätige Funktionäre im deutschen Turf sind.
 
Für die beeindruckende Gewinnerin bietet sich am 25. Oktober in Hannover schon eine gute Gelegenheit, den Dortmunder Triumph auf einer um 600 Meter kürzeren Strecke im „Herbst-Stuten-Preis“ (55.000 Euro, Gruppe III, 2.200 Meter) zu bestätigen.
 
Weitere Informationen unter: www.dortmunder-rennverein.de.

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