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Eutin ist ein Fixpunkt im Turnierkalender

Reiten Eutin ist ein Fixpunkt im Turnierkalender

Während es beim CHIO Aachen, dem „Weltfest des Pferdesports“ am vergangenen Wochenende nicht zuletzt um die begehrten Tickets zu den Olympischen Spielen nach London ging, wurde im Kreis Ostholstein ebenfalls vier Tage lang intensiv geritten.

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Claas Gröpper auf Con Dios.

Quelle: Jessica Bunjes

Eutin. Und natürlich schlug das regional geprägte Pferdeherz nicht minder laut, als der ORV Malente Eutin auf seinem Turnierplatz an der B 76 vom Pony-Führzügel-Wettbewerb bis hin zu schweren Springen und Dressuren das volle Programm bot.

 Die drei Turnierchefs Horst, „Hotte“, Richtarsky, Jens-Ulrich Rothe, Rolf Röhling und Meldestellenleiter Florian Auer dürften trotz aller Routine ein wenig ins Schwitzen gekommen sein. Denn Eutin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Turniere in der Region gemausert – das größte ist es ohnehin in den Kreisen Ostholstein und Plön. Um 13 Prozent ist es im Vergleich zum Vorjahr wieder gewachsen: Mit 53 Prüfungen auf drei Dressurvierecken und dem großen Springplatz sowie einem Rekord-Start-Ergebnis von fast 3000 ist die Leistungsschau nun aber definitiv an ihre Grenzen gekommen: „So etwas haben wir noch nie erlebt, jetzt geht es aber nicht mehr weiter“, ist sich Richtarsky daher sicher, der seine Helfermannschaft von früh morgens bis spät abends auf Trab hielt und das ORV-Turnier in die Größenordnung der Landesmeisterschaften rückte. Einige Dressuren mussten aufgrund des großen Andrangs zu zweit gegeneinander geritten werden.

 Natürlich waren die richtigen „Cracks“ auf dem Land nicht am Start, dafür steht zu wenig Geld auf dem Spiel. Aber der aktuelle Zweite im Großen Preis von Aachen, Nationenpreisreiter, Thomas Voß (Schülp/Nortorf), hat früher so manches Mal in Eutin gesattelt. Dank einer Menge Sponsoren aber war Eutin auf dem Preis-Sektor dennoch ordentlich ausgestattet. Für den „Beinahe-Lokalmatador“, Falk Stankus aus dem ostholsteinischen Sibstin lief es im großen Feld seiner Mitbewerber richtig rund: Mit dem Hannoveraner Hengst Birkhof´s Haakon siegte der Pferdewirtschaftsmeister in der anspruchsvollsten Dressur, dem Intermediaire I (S**), vor Daniela Bruch (Lockstedt), die Rio Bonito gesattelt hatte. Evi Junkelmann (Helmstorf) ritt mit ihrem selbst gezogenen Holsteiner Wallach Carl der Große auf Rang drei und bewies erneut, dass die „besten Springpferde der Welt“ sehr wohl der Piaffen und Passagen gewachsen sein können. Auch im Prix Sr. Georges (S*) trug sich das Trio in die Platzierungsliste ein. Hier überzeugte der gebürtige Däne Martin Christensen, der für den Tannnehof in Wedel mit Falcone auf Rang zwei und mit Rossano R auf Rang vier kam.

 Auf dem Springplatz – der ORV leistet sich mehrere Dressurvierecke, aber nur einen (Haupt-)Springplatz – überzeugten treue Starter, für die Eutin Fixpunkt im Turnierkalender ist. Beispielsweise Claas Gröpper (Tökendorf), Jan Philipp Schultz (Böbs) und die Fehmaraner Amazone Inga Czwalina überzeugten mit verschiedenen Pferden in Springprüfungen der Klassen M und S. Das S*-Springen mit Siegerrunde entschied ein Schüler des Olympia-Bronze-Gewinners von 1988, Karsten Huck, für sich: Maximilian Gräfe (Borstel) pilotierte die Holsteiner Stute Christallica fehlerfrei in 42.21 Sekunden zum Sieg und verwies damit die Serien-Siegerin aus Eutin, Inga Czwalina, die in dieser Prüfung Cabras gesattelt hatte, auf Platz zwei (43,68). Daniel Ostendorf (Böbs) schloss sich gleich mit zwei Pferden, Queenara (0/45.25) und Miss Laguna (0/45.30), an. Alle vier Siegerpferde tragen übrigens den Holsteiner Brand.

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