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So liefen die Landesmeisterschaften

Fahrfest des Nordens So liefen die Landesmeisterschaften

Das Fahrfest des Nordens mit den Landesmeisterschaften der Ein-, Zwei- und Vierspänner reiht sich in den Veranstaltungsreigen der pferdesportlichen Events in Bad Segeberg nahtlos ein. Die Leinenkünstler haben ihre Meister auf der „Rennkoppel“ und im angrenzenden Ihlwald ermittelt.

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Die neuen Vierspänner-Meister: Gold bei den Vierspännern Ponys ging an Ann-Katrin Hansen (Mitte). Gold gab es auch für den Vierspänner Pferde, Robert Blender (rechts), Silber bekam Peter Goldnick (links).

Quelle: Holger Hansen

Bad Segeberg. Erstmals seit Jahren diente das Dach der denkmalgeschützten Haupttribüne auf dem Landesturnierplatz nicht als Regenschutz, sondern bot den Zuschauern bei hochsommerlichsten Bedingungen ein schattiges Plätzchen. Knapp 300 Starts waren von der Helferschar um Sonja Bock (Blunk) zu betreuen. „Durch die um einen Monat früher gestartete Vorbereitung der Plätze entspannte sich die Arbeit im Vorfeld, und während der Tage lief alles reibungslos“, sagte Turnierchef Kurt Becker, der die Veranstaltung zum zweiten Mal unter seinen Fittichen hatte und keine Unfälle in Kauf nehmen musste.

 „Durchweg guter Sport“ wurde nach einhelliger Meinung der siebenköpfigen Richtergruppe um Wilfried Detels (Neumünster) in den Wettbewerben geboten. Auch der erstmals eingesetzte Parcourschef Alex Flocke (Rheinland), der mit neuer Handschrift die einer Landesmeisterschaft angemessene Gestaltung der Geländestrecke und des Kegelfahrens übernommen hatte, zeigte sich „insgesamt zufrieden“ mit den Leistungen der Aktiven.

 Spannend blieb es im Sport bis zum Schluss: So war bis zur letzten Prüfung offen, ob die Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Jugendmeisterschaften bei den Pony-Zweispännern, Louise Hansen aus Schleswig, ihrer Favoritenrolle auch in Bad Segeberg gerecht werden konnte. Im abschließenden Kegelfahren jagte ihr dann aber die Heikendorferin Adina Haß mit ihrem blitzschnellen Shettygespann noch die Goldmedaille ab und verwies Louise Hansen auf den zweiten Platz.

 Bei den anderen fünf Anspannungsarten gab es keine Überraschungen. Das seit Jahren bekannte Duell der beiden Viererzugfahrer Hans-Peter Goldnick und Robert Blender (Waabs) endete in diesem Jahr mit Gold für Blender und Silber für Lokalmatador Goldnick aus Nehms.

 Turnierchef Becker lobte: „Bemerkenswert war die mit 16 hohe Zahl an Vierspännerfahrern – in dieser Anspannungsart ein hervorragendes Ergebnis.“ Als seiner Meinung nach „ausgesprochen glücklich“ erwies sich die Zusammenarbeit mit dem Pferdestammbuch SH/HH. Die dritte Norddeutsche Stutenschau fand am Sonnabend auf dem wegen der ausgelagerten Gelände-Wettbewerbe sonst an diesem Tag verwaisten Landesturnierplatz statt. Über 140 Spitzenstuten verschiedener Rassen wurden der Jury vorgestellt und prämiert.

 Becker zieht insgesamt „eine positive Bilanz“ der Meisterschaft, die allerdings erst in zwei Jahren wieder an gleicher Stelle stattfinden wird. Hintergrund: 2017 sollen die Titelkämpfe nach Art der Anspannung auf verschiedene Veranstaltungsorte im Land verteilt werden. Ein Beschluss des Verbandes, Fahrergemeinschaft SH/HH, der kontrovers diskutiert wird.

Die Ergebnisse des Fahfestes finden Sie hier.

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