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Hohe Preise für Holsteiner Hoffnungsträger

Fohlenauktionen Hohe Preise für Holsteiner Hoffnungsträger

Bei der Elmshorner Fohlenauktion des Holsteiner Verbandes wurden Rekordpreise erzielt: 11175 Euro kostete jedes der 41 versteigerten Fohlen im Schnitt. In Behrendorf kamen 43 Fohlen für durchschnittlich 7348 Euro unter den Hammer.

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Die Chin Champ-Tochter war teuerstes Fohlen auf der Holsteiner Auktion in Behrendorf. Sie kostete 16 000 Euro und kommt aus dem Stall von Diederich und Reimer Wree aus Viöl.

Elmshorn. Einen bravourösen Einstand feierte der neue Geschäftsführer der Abteilung Vermarktung des Holsteiner Verbandes, Jörgen Köhlbrandt. Denn bei der Elmshorner Fohlenauktion des Holsteiner Verbandes wurden unter seiner Regie Rekordpreise erreicht: 11175 Euro kostete jedes der 41 versteigerten Fohlen im Schnitt. In Behrendorf kamen 43 Fohlen für durchschnittlich 7348 Euro unter den Hammer.

 Am teuersten wurde in Elmshorn eine in den Niederlanden von Peter Huisman gezogene Stute mit seltener Abstammung. Die Carthago-Toulon BWP-Corofino II-Tochter aus dem Stamm 741 kostete 45000 Euro. Hintergrund: Samen von dem vor drei Jahren verstorbenen Carthago (erfolgreich unter dem für Belgien startenden zweimaligen Olympiateilnehmer – 2000 und 2004 – Jos Lansink) ist kaum noch zu bekommen. Großvater Toulon BWP hat zudem zahlreiche Nachkommen im internationalen Springsport. Der vierbeinige junge Hoffnungsträger wurde in die Schweiz versteigert. Die neuen Besitzer aus dem Tessin hatten bereits bei der Fohlenauktion in Juni drei Holsteiner gekauft.

 Das zweitteuerste Fohlen, ein Casall-Cassini I-Esteban xx-Sohn aus dem Stamm 1881 (Züchter und Aussteller Olav Rieck, Zarpen), ging für 26500 Euro an einen Hengstaufzüchter aus Oldenburg. „Das war insgesamt ein Ergebnis, dass wir so nicht erwartet hatten“, gab der zweite Vorsitzende des Holsteiner Verbandes, Timm Peters (Bargenstedt), nach der Auktion zu.

 In Behrendorf stand ein Chin Champ-LandgrafI-Calypso IV-Stutfohlen aus dem Stamm 5964 (ZG Hans Diederich und Reimer Wree, Viöl) an der Preisspitze. Die Stute, deren Mutter Halbschwester des gekörten und international im Parcours erfolgreichen Caretello B ist, kostete 16000 Euro. Mit 15 000 Euro war ein Stutfohlen von Cascadello I-Contender-Corofino I aus Stamm 3323 (Tim Sievers, Witzwort) der zweitteuerste Youngster dieser Auktion. Den weiten Weg nach Australien antreten wird ein Stutfohlen von Colman-Cayado-Athlet Z; Stamm 504 (Lass KG, Leck), das 10500 Euro kostete.

 Auf beiden Auktionsplätzen boten Käufer aus Australien, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Mexiko, Norwegen, Schweden, der Schweiz, Ungarn und den USA mit.

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