9 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Gelehrige und robuste Rasse aus Englands Südwesten

New Forest Ponys Gelehrige und robuste Rasse aus Englands Südwesten

Schleswig-Holstein gehört zu den Hauptzuchtgebieten für die New Forests in Deutschland

Voriger Artikel
Show-Wettkampf zum Auftakt
Nächster Artikel
Piraten aus Losse nehmen Kurs aufs Nimmerland

So soll ein New Forest Pony aussehen: der Rassesieger 2015, Calle, aus der Zucht von Carsten Dose (Elmshorn).

Quelle: Silke Müller-Uloth

Seeth. Die Heimat der Stammform der New Forest Ponys ist seit 1016 die Grafschaft Hampshire im Südwesten Englands. Sie sind eine der neun ursprünglichen Gebirgs- und Moorrassen auf den Britischen Inseln, und einige der New Forests leben heute noch frei in ihrer Heimat. Die gelehrige und robuste Rasse, deren Hauptzuchtgebiete England und Holland sind, hat mit den Exmoor und Dartmoor Ponys gemeinsame Ahnen.

Die New Forests sind weltweit verbreitet, in Deutschland sind die Hauptzuchtgebiete Schleswig-Holstein, Hannover, Weser-Ems, Bayern und Hessen. Ein Mindestmaß haben sie offiziell nicht, sind in der Regel zwischen 1,22 und 1,48 Meter groß. Bei den Farbschlägen ist bis auf Schecken, Cremellos und Palominos (bei letzteren Stuten und Wallache) alles erlaubt.

Mitte des 18. Jahrhunderts sind der Vollblüter Marske und rund 100 Jahre später der Araberhengst Zorah zur Veredelung eingekreuzt worden. Substanz und Härte gingen teilweise verloren, viele der zarteren Exemplare überlebten in der Wildnis nicht. Das „New Forest Stud Book” wurde ab 1899 als erstes Zuchtbuch geführt, um eine Vereinheitlichung zu fördern. 1891 gründete der Hippologe Lord Arthur Cecil die „Vereinigung zur Verbesserung von NF“. Er paarte Welsh-, Dartmoor, Fell-, Polo-, schottische Rhum- und Highlandhengste an.

Der Genmix bedingt das uneinheitliche Exterieur. Umwelteinflüsse prägten im Großen und Ganzen einen Rasse-Typ. Heute wird in „Typ A“ (großrahmiges Kleinpferd) und „Typ B“ (kleinerer Ponytyp) unterschieden. Seit 1910 registrierte auch die „Burley and District New Forest Pony Breeding and Cattle Society“ die Ponys im eigenen Stutbuch. Heute hat die „New Forest Pony Breeding & Cattle Society“ die Regie über das Zuchtbuch. Seit 1930 ist kein Fremdblut mehr erlaubt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3