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Abwechslung für Körper und Seele

German Open Extreme Trail Abwechslung für Körper und Seele

Brücken, sogar hängend, Wippen, meistens schmal, Stege, Geröllmuränen, dichter Wald, Gestrüpp und steil bergab? Kein Problem für „ExtremeTrail“-Reiter. Am kommenden Sonnabend, 16. Mai, absolvieren einige Anhänger dieser wagemutigen Reitsportdisziplin die erste Station der allerersten „German Open Extreme Trail“ in Boklund bei Kropp.

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Roger Rahn und Quarter Horse Cowboy im Geröll-Hindernis mit Stufen: Nur mit bedingungslosem Vertrauen meistern Pferde geschickt die unwegsamsten Hürden.

Quelle: Jeny Cubela

Boklund. Diese Enklave für Anhänger einer wahrlich herausfordernden Reitweise liegt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde und wird betrieben von Roger und Nicola Rahn. Auf der Messe Nordpferd in Neumünster haben die beiden Western-Reiter, die sich unter anderem beim Landesbreitensportturnier mit spektakulärem Cowboy Mounted Shooting in den Mittelpunkt geschossen haben, jüngst einen Sonder-Award für ihren „Extreme Trail“ bekommen. Auf „Roger’s Area“ wagen sie eine Premiere mit der neuen „German Open Extreme Trail“. Zweiter Stopp dieses innovativen Turniers ist im Oktober in Bayern auf Gut Hammerberg, wo es, wie in Boklund, einen Extreme-Trail-Park gibt.

Zusammen haben die Extreme-Trailer den Dachverband „1st EETA“ („Erste Europäische Extreme Trail Association“) gegründet und für ihre Turniere ein umfangreiches neues Regelwerk erstellt. „Wir veranstalten seit einigen Jahren Turniere wie den Nord Cup und die Nord Trophy. Für die German Open haben wir einen Nennungsrekord von über 80 Starts“, sagt Nicola Rahn. Sie erklärt: „Der Allrounder Pferd braucht Abwechslung für Körper und Seele. Dafür ist der Extreme Trail bestens geeignet.“ Hier gehören Hängebrücke und Schwebebalken zum ungewöhnlichen Standard-Parcours, der auf keiner herkömmlichen Reitbahn zu finden ist.

Wendungen auf Wippen, Stufen steigen und andere bizarre Manöver erfordern nicht nur Geschick von Ross und Reiter, sondern größtmögliche Harmonie. Rahn: „Hier ist nicht die Reitweise entscheidend, sondern das Vertrauen. Nur miteinander können die Extreme-Trail-Hindernisse überwunden werden. Die Beziehung von Mensch und Pferd wird immens gestärkt.“ Wer am Boden ein Team ist, startet im gerittenen Extreme Trail in den verschiedenen Klassen. „Wir haben die Chance, mit dem Partner Pferd eine Einheit zu bilden. Das ist nicht nur ein Geschenk an die Pferde, sondern auch an uns.“

Die Herausforderung für die Reiter ist Inspiration für die Zuschauer: Den Tag über werden in den Klassen Easy (leicht), Medium (mittel), Solid (schwer) und Extreme (sehr schwer) sehenswerte Extreme-Trail-Aufgaben an der Hand und geritten bewältigt. Sogar Juniorhandling (Kinder bis zwölf Jahre), Bridleless (mit Halsring) und Package Trail (mit Handpferd) sind ausgeschrieben. Beginn ist um 8 Uhr, zeitgleich findet der Tag der offenen Ranch statt. jem

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Ein Artikel von
Jessica Bunjes

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