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Guter Grund für die VR Classics

VR Classics 2016 Guter Grund für die VR Classics

Alles bleibt beim Alten, aber der Boden ist neu – nationale und internationale Elite beim Neumünsteraner Reitturnier

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Thomas Voss – hier mit Carena – gewann als bisher letzter Schleswig-Holsteiner 2007 den Großen Preis in den Holstenhallen.

Quelle: Jörg Lühn

Nemünster. Die weiteste Anreise zum internationalen Reitturnier VR Classics in Neumünster (18. bis 21. Februar) hat ein Schleswig-Holsteiner: Nationenpreisreiter Jörg Naeve, der in Ehlersdorf seinen Stall betreibt, fliegt vom Turnier in Dubai ein. Publikumsliebling Janne-Friederike Meyer (Hamburg) kommt aus der Sonne Spaniens, und der Rest lässt sich Zeit mit dem Nennen. Turnierchefin Bettina Schockemöhle (Mühlen) plauderte am Montag beim Pressetreffen über das Traditionsturnier in den Holstenhallen.



Grundsätzlich bleibt beim Neumünsteraner Reitturnier wie immer alles beim Alten, und dennoch ist das Eine oder Andere neu. Der Boden zum Beispiel. „Der war letztes Jahr schon ,auf´, hatte nicht genug Gripp, dieses Jahr wird alles tipptopp sein“, versprach die Turnierchefin. Der Olympia-Reservist und letzte schleswig-holsteinische Sieger im Großen Preis von Neumünster (2007), Thomas Voss (Schülp), pflichtete bei: „In der Kreisklasse spielt man auch noch auf dem Acker, und in der Bundesliga hat der Rasen dann ein Dach drüber und ist beheizt.“ Er selbst rechnet sich mit drei Pferden Chancen aus. „Eins wird mich schon über den Großen Preis tragen.“



Bis zur Fußbodenheizung wollte Bettina Schockemöhle es nicht kommen lassen, wie sie versicherte, obwohl sich mancher Dressurreiter das sicherlich gut vorstellen könnte. Im Viereck geht es nämlich wieder recht anspruchsvoll zu, immerhin feiert der Dressur-Weltcup sein 30. „Mal“ in der Schwalestadt. „Ohne die Hallenmodernisierung hätte dieses Turnier die Standards internationaler Turniere nicht mehr erfüllt, so aber ist alles bestens“, erklärte die Ehefrau von Pferde-Mogul Paul Schockemöhle, die – vor der Station in Amsterdam – schon fünf Zusagen aus den Top Ten der aktuell führenden Weltcup-Riege bekommen hat. „Da erwarte ich mir einiges“, so Schockemöhle, die jetzt schon Teilnehmer aus 20 Nationen zählt. „Der Reitsport hat sich sehr verändert, wird immer internationaler. Inzwischen kommen sogar schon Reiter aus der Slowakei hoch, mit denen man noch gar nicht gerechnet hat.“


Rechnen muss man auf jeden Fall mit der nationalen Elite, die sich in den Championaten der Pferdestadt Neumünster bewähren kann, aber auch mit der Jugend, die in der vergangenen Saison zur Freude von Landestrainer Detlef Peper (Segeberg) bis zum EM-Niveau „abräumte“. „Die ursprünglich private Initiative Jugend Team-Cup trägt enorm zur Vorbereitung der Jugend auf große Turniere bei, ist zudem eine gute Schule in Horsemanship und Benimm“, sagte der 65-Jährige, der seit 36 Jahren als Landestrainer Dressur, Springen und Vielseitigkeit fungiert. Für 2016 hat er elf Stützpunkttrainings für 170 Nachwuchstalente organisiert. Der Jugend Team Cup, bei dem acht Mannschaften auf M-Niveau starten, hat seinen Auftakt seit zehn Jahren in Neumünster. Die jüngste Starterin, Johanna Beckmann (Brunsbüttel), ist erst zwölf Jahre alt.

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VR Classics
Foto: Publikumslieblinge wie der Sohn von Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike, Claas Hermann (hier mit Indurian), sind in der Indoor-Vielseitigkeit am Start.

Zum 30. Mal macht der Dressur-Weltcup beim Neumünsteraner Reitturnier Station. Der Jugend Team Cup geht ins zehnte Jahr, die Aktion „Schüler in den Sattel“ ins vierte. VR Classics bestehen seit 65 Jahren, haben 2016 einen Etat von 950000 Euro und schütten 260000 Euro an Preisgeldern aus. Wir verlosen Karten.

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