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Hilmar Meyer hat hohe Ziele

Derby Hamburg Hilmar Meyer hat hohe Ziele

Vor drei Jahren war Hilmar Meyer mit Coverlady Dritter im Deutschen Springderby. Dieses Jahr hat sich der 52-Jährige höhere Ziele gesteckt und mit Salto de Fee in der ersten Qualifikation zum 87. Springderby in Hamburg/Klein Flottbek  gut vorgelegt.

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Auf Vorsicht verzichtet hat der jüngste Reiter im Feld der 47 Starter im Championat von Hamburg, Bertram Allen

Quelle: Jessica Bunjes

Hamburg. Das Paar aus Thedinghausen siegte am Donnerstag nach Erstkontakt mit Pulvermanns Grab und Birkenoxer inmitten einer Konkurrenz von 52 Startern. Salto de Fee werden die erwarteten 90.000 Zuschauer allerdings an den kommenden Tagen im Jenisch-Park nicht wiedersehen, wie  der Profi verriet: „Den will ich für die Saison schonen.“ Fürs Derbyspringen am Sonntag sieht Meyer Zweitpferd Continue vor, der bereits Derby-Erfahrung hat – auf die er auch bauen muss. Meyer bekannte: „Wir haben wetterbedingt Trainingsrückstand, aber das geht den anderen zum Glück auch so.“  Und während sich der zweitplatzierte Mario Stevens (Molbergen) zuhause Pulvermanns Grab, die Wegesprünge sowie einen Wall nachgebaut hat, mit dem früheren Schulpferd El Bandiata B fleißig ritt und jetzt zuversichtlich prognostizierte, „das zahlt sich aus“, wagt der drittplatzierte Italiener Emanuele Gaudiano volles Risiko: Er hat kaum eine Handvoll Male auf Kentucky von Neerhof Z gesessen, wie er verriet: „Den Wall haben wir nie geübt, mal sehen, wie das Freitag in der zweiten Qualifikation klappt.“ Der elfjährige Wallach gewann unter dem 29-Jährigen immerhin das Eröffnungsspringen am Mittwoch, so dass der unbesorgte Reiter feststellte: „Er ist brav, schnell und vorsichtig.“

Auf Vorsicht verzichtet hat der jüngste Reiter im Feld der 47 Starter im Championat von Hamburg, Bertram Allen. Der 20-Jährige gab zu: „Ich war nicht sicher, ob ich volles Tempo wagen sollte, habe es aber gemacht, weil es sich gut anfühlte.“ Das Gefühl hat ihn nicht getrogen. Mit seinem für die Olympischen Spiele vorgesehenen vierbeinigen Partner Molly Malone V verwies der Ire seinen brasilianischen Kollegen, den siebenmaligen Olympia-Teilnehmer Rodrigo Pessoa (Brasilien) und Citizenguard Cadjanine Z auf Platz zwei. Der führende in der Global Champions Tour (GCT), Christian Ahlmann (Marl) und Epleaser van´t Heike sprangen auf Rang Drei. „Ich war überrascht, dass ich das Tempo mithalten konnte, hab es mir dann aber leider auf den letzten Sprung vermasselt, weil ich die Kontrolle verloren hab. Aber hätte, wäre, wenn – am Ende ist mein Pferd gut gesprungen.“ Mit Codex One war der Kaderreiter am frühen Donnerstagmorgen ebenfalls fehlerfrei geblieben. Seine Prognose für das GCT-Springen am Sonnabend: „Sieht gut aus.“ Derby-Chef Volker Wulff sagt das Selbe über seine Veranstaltung, die bereits am Donnerstag volle Ränge erlebte.  „In der ersten Quali sind 20 Paare fehlerfrei geblieben, ich bin zuversichtlich, dass wir zum Derby  30 bis 35 Top-Reiter zusammen bekommen.“ Wer nicht in Hamburg dabei ist, kann das Derby live im Fernsehen verfolgen. Der NDR berichtet am Freitag im Sportclub Reiten von 15.15 bis 17.10 Uhr.

Ergebnis 2. Etappe DKB-Riders Tour - 1. Qualifikation
Prf. 08 Preis der "Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG“ - Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit. Höhe: 1.45 m
1. Hilmar Meyer (Morsum), Salto de Fee, 0 SP/77.75 sec;
2. Mario Stevens (Cloppenburg), El Bandiata B, 0/78.30;
3. Emanuele Gaudiano (Italien), Kentucky v. Neerhof Z, 0/79.25;
4. Pius Schwizer (Schweiz), Chellatus R, 0/81.29;
5. Christian Ahlmann (Marl), Reavnir, 0/82.41;
6. Felix Haßmann (Lienen), Chicca, 0/82.59

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