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Gala für den Norden

Hansepferd in Hamburg Gala für den Norden

Das Pferde-Jahr ist mit dem Ball der Pferdefreunde just in eine neue Saison galoppiert. Kurz bevor stehen die Körung des Pferdestammbuchs SH/HH und das Reitturnier VR Classics in Neumünster. Parallel scharren die schleswig-holsteinischen Pferdefreunde für die „Hansepferd“ mit den Hufen.

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Ina Krüger-Oesert aus Großbarkau ist mit ihren Pferden seit Jahren Show-Gast der Hansepferd-Gala.

Quelle: Mireta von Rantzau

Hamburg. Hamburg ist selbst vom Sattel aus betrachtet nur einen Galoppsprung weit weg. Der kleine Landesverband der Reit- und Fahrvereine der Hansestadt (LVHH) stellt an der Elbe einiges auf vier Beine, das für die Nachbarn von der Ostsee attraktiv ist. So stammt ein Großteil der im Schnitt 45000 Besucher der größten Pferdefachmesse der nördlichen Bundesländer aus dem Land zwischen den Meeren. Pate für die Hansepferd (22. bis 24. April) stehen der LVHH-Geschäftsführer Kai Haase und Präsident Franz Peter Bockholt, die Umsetzung der Maschinerie auf 47000 Quadratmetern managt die Hamburg Messe GmbH.

Messe wächst immer weiter

„Die Messe ist ein ungebrochener Erfolg. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Resonanz noch größer sein wird als letztes Mal“, sagt Haase, der aktuell mit Unterstützung von Vorstandsmitglied Britta Bando an der Gala-Show „Dreams“ feilt. Für die proben unter anderem Ina Krüger-Oesert und Maya Johanna Japp aus Großbarkau. „Wir freuen uns schon riesig“, bekannte Krüger-Oesert, die mit einer Inszenierung aus „Licht und Schatten“ verzaubern will. Auch Jörg Thurow und Katrin Stolz aus Großhansdorf sind dabei – mit Deutschlands größter Barockpferde-Gruppe Doma Clasica. Sie wollen in den Hamburger Messehallen mit 14 Reitern auftreten.

„Dreams“ soll, so versprechen es Haase, Bockholt und Bando, „atemberaubend“ werden. Dafür wird auf einen Mix aus internationalen Top-Stars und regionalen Publikumslieblingen plus 20 Pferderassen gesetzt. „Uns als Sportverband sind die Harmonie und das Verständnis zwischen Pferd und Reiter wichtig, das wollen wir zeigen“, so Haase, der sich besonders auf den Auftritt der Französin Alizée Froment mit ihrem Lusitano Hengst Mistral du Coussoul freut: „Die Dressur-Leistungssportlerin beweist, dass es möglich ist, einen Halsring statt Kandare einzusetzen.“ Action pur stellt die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg auf die Räder. In einer einzigartigen Kombination von waghalsigem Fahrsport und rasanten Reiterspielen jagen vier Fahrer und sechs Reiter der Mounted-Games-Mannschaft Lindau-Gettorf durch die Arena.

Riesiges Angebot an drei Tagen

An drei Tagen garantieren fast 500 Aussteller aus 15 Nationen in sieben Hallen ein riesiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen. 300 Pferde und Ponys aus über 35 Rassen werden in den Vorführringen und auf dem Außengelände erwartet. Sie sind hautnah zu erleben. „Das ist für die Besucher schön und lehrreich und für uns Verbände eine tolle Gelegenheit, unsere Rassen vorzustellen“, erklärt Elisabeth Jensen, Geschäftsführerin des co-ideellen Trägers Pferdestammbuch SH/HH. Vom Holsteiner bis zur ältesten deutschen Reitpferderasse, dem Trakehner, vom edlen Lusitano bis zu verschiedenen Kaltblutrassen reicht die Vielfalt.

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Hamburg

Der Startschuss für die Aufplanung der Hallen ist gefallen. Die HansePferd Hamburg startet weiter mit Vollgas durch: Zum aktuellen Zeitpunkt sind mehr als 70 Prozent der Ausstellungsflächen des wichtigsten Marktplatzes für den Pferdesport im Norden bereits vergeben.

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