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Tolle Bilanz für Islandpferde

Hengstkörung Tolle Bilanz für Islandpferde

Während einige Züchter wieder und wieder triumphierten, war den rund 80 Hengsten aus 19 Rassegruppen herzlich egal, ob sie Neumünsters Holstenhallen mit dem Urteil „gekört“ verließen oder nicht.  33 taten es. Sie wurden vom Pferdestammbuch SH/HH (PSB) auf der Körveranstaltung zur Zucht zugelassen.

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Sieger Palomino Steendieks California Blue mit Anette Scherkamp.JPG

Quelle: Jessica Bunjes

Neumünster. Ab Freitag wurden die dreijährigen Testosteron-Pakete auf Gebäude (Körperbau), Fundament (Hufe und Beine), Bewegung, Springvermögen, Ausdruck und Charakter geprüft. Die Körkommission um PSB-Zuchtleiterin Dr. Elisabeth Jensen legte strenge Selektions-Maßstäbe an, um nur den besten der Youngster die Chance zur Fortpflanzung zu geben. „Einige Rassen haben besonders überzeugt, wie die Islandpferde, wo alle sechs vorgestellten Vertreter gekört wurden“, erklärte PSB-Vorsitzender Hans-Heinrich Stien. „Eine Quote von 100 Prozent – richtig gute Qualität und richtig viel Tölt“, bilanzierte Jutta Schlüter, bis Sonntag Zuchtwartin im Landesverband der Islandpferde Norddeutschland. Den Sieger stellte Daniel Schulz aus Ehndorf mit Nattar vom Heesberg. Und auch die Nummer zwei stammt aus seinem Stall, Astro vom Heesberg.

„Die Isländer sind seit Jahren zweitstärkste Rasse in unserem Verband“, so Stien, der daran erinnerte, dass das PSB ursprünglich mit Shetland Ponys und Fjordpferden anfing. Erst danach kamen die Deutschen Reitponys hinzu, Ende der 60er Jahre die englischen Rassen wie Welsh, in den 70er Jahren die Haflinger, die lange Zeit die stärkste Gruppe blieben. 2016 sieht das anders aus: nur drei „Hafis“ wurden vorgestellt, einer gekört: Nordkap aus der Zucht von Wolfgang Kreikenbohm (Padenstedt).

Von rund 80 Hengsten aus 19 Rassegruppen verließen 33 die Holstenhallen in Neumünster mit dem Urteil „gekört“. Sie wurden vom Pferdestammbuch SH/HH (PSB) auf der Körveranstaltung zur Zucht zugelassen.

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Die Reitponys waren mit 35 Hengsten das größte Lot. Zehn von ihnen wurden von der Kommission und der prominenten Gast-Jurorin Heike Kemmer gekört. „Fundament und Gebäude sind entscheidend, denn Beine tragen die Last und nur ein guter Körper bewegt sich gut. Ausstrahlung ist ein Plus, denn ein schickes Pony punktet auf Turnier“, erklärte die Doppel- Olympia-Siegerin der Dressur mit der Mannschaft. Die Reitpony-Spitze führte Cote Azur an, aus der Zucht von Klaus Kudlinski (Brügge) und im Besitz von Peter Böge (Schönhorst). Böge stellte, mit Lehnsmanns Canterbury, nicht nur 2015 den ebenfalls zugekauften Rassesieger der Reitponys (Züchter: Hans-Heinrich Stien, St. Peter-Ording), sondern am Wochenende auch die – selbst gezogenen -  Sieger der Gruppen Palomino (Steendieks California Blue) und Kleines Deutsches Reitpferd (Steendieks Coconut Gold). Die Körung endet Sonntag traditionell mit dem großen Schautag, der dieses Mal eine bunte Reise durch die Zeit war.

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