18 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Holsteiner Pferdetage: Die Erfolgsbilanz

Elmshorn Holsteiner Pferdetage: Die Erfolgsbilanz

Championate der Spring- und Dressurpferde, Elitestutenschau, Fohlenauktion: Die "Holsteiner Pferdetage" in Elmshorn hatten auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten.

Voriger Artikel
„Barockreiterei ist in“
Nächster Artikel
C-Kader Vielseitigkeit Junioren und Junge Reiter neu aufgestellt

Die Championesse der fünfjährigen Springpferde: Candlelight unter Antonia-Selina Brinkop.

Quelle: Janne Bugtrup

Höchstnoten für die Besten

Elmshorn. Eine Tochter des Körsiegers 2007, Diarado, gewann auf den Holsteiner Pferdetagen in Elmshorn das Landeschampionat der fünfjährigen Springpferde: Candlelight brillierte unter der Neumünsteranerin Antonia-Selina Brinkop. Die Stute „von Top-Qualität“, so das Richterurteil, stammt aus der Zucht von Ulrich Steuber (Osdorf). Im Championat der Sechsjährigen ritt Michael Grimm (Bargenstedt) die „mit viel Potenzial ausgestattete“ Carthago-Tochter Casaltina aus der Zucht von Hartwig Schmidt (Borsfleth) zum Sieg. Die siebenjährigen Springpferde führt Ulf Ebel (Angermünde/Brandenburg) mit Cannary aus der Zucht von Martin Brodersen (Joerl) an. Jeweils nur acht nördlich der Elbe geborene Pferde wurden in den Championaten der fünf- und sechsjährigen Dressurpferde vorgestellt. Bei den Fünfjährigen siegte All my Life unter Hannes Lütt vom Gestüt Tasdorf in Tasdorf. Bei den Sechsjährigen heißt die Siegerin San Cloud’s Lilly. Sie wurde von Kim Sarah Kleis (Wiemersdorf) vorgestellt. Die Stute aus der Zucht von Herbert Kruse (Hamburg) war vor zwei Jahren Landeschampionesse der Reitpferde.

Elypsa ist die Schönste im Land

Elypsa, die dreijährige, schwarzbraune Holsteiner Stute aus der Zucht und dem Besitz von Sönke Eggers (Struvenhütten), überzeugte die Prämierungskommission aus Dr. Eva-Maria Junkelmann (Helmstorf), Hans-Joachim Ahsbahs (Bokel) und dem Holsteiner Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen (Malente) auf der Elitestutenschau in Elmshorn. Mit ihr wurde erstmals die Tochter eines Vollblüters (Armand xx) an die Spitze der vorselektierten Stuten gestellt. In diesem Jahr waren es 52 Kandidatinnen, die Zuchtleiter Thomas Nissen als „guter Jahrgang mit besonders sportlichen und bewegungsstarken Exemplaren“ bezeichnete. Reservesiegerin wurde Electra III aus der Zucht und dem Besitz der Avora Pferde GmbH & Co. KG (Welmbüttel). Reimer Detlef Hennings (Bendorf) stellte die zweite Reservesiegerin, Estrada. Als beste Bewegungsstute wurde Electra IV aus der Zucht und dem Besitz von Johannes Petersen (Behrendorf) ausgezeichnet.

Olympische Ahnen am teuersten bezahlt

Wir sind mehr als zufrieden.“ Das kann der Geschäftsführer des Holsteiner Verbandes, Norbert Boley, nach der Versteigerung der 23 Fohlen im Rahmen der Holsteiner Pferdetage auch sein: Der Durchschnittspreis der Youngster liegt bei 8590 Euro. Käufer zahlten also 800 Euro mehr pro Fohlen als im Vorjahr. Spitzenfohlen wurde eine kleine Stute mit olympischen Ahnen: Sie stammt von Casall ab und ihre Mutter von Carthago – beide waren Teilnehmer an Olympischen Spielen. Züchter dieses Spitzenfohlens, das für 23000 Euro unter den Hammer kam, ist die Zuchtgemeinschaft Kirsten und Olaf Roerden (Witsum/Föhr). Ein Züchter aus Holstein hat sich diesen vierbeinigen Hoffnungsträger gesichert. 15000 Euro kostete ein Sohn des Holsteiner Körungs-Siegerhengstes von 2013, Casaltino, aus einer Cassaro-Mutter (Züchter und Aussteller war Lüder Meyer, Verden). Er wurde an einen Hengstaufzüchter aus Schleswig-Holstein verkauft. Ein Quaterback-Aljano-Stutfohlen (Malte Kuhnert, Freienwill), das Szenenapplaus bekam, ging für dieselbe Summe in den Besitz eines Hamburger Dressurstalles

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3