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Alvar aus Heidmoor der beste Isländer

Islandpferde-WM Alvar aus Heidmoor der beste Isländer

Zwei Titel bei WM in den Niederlanden

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Züchter Peter Belkowitz (Heidmoor) und sein Alvar – hier auf der Körung mit Katha Mausolf, als der herausragende Rappe Sieger der Hengstkörung in Neumünster wurde.

Quelle: jem

Kiel. Die Islandpferde-WM im niederländischen Oirschot endete für die Deutsche Equipe mit sieben Weltmeistertiteln und vier Vize-Weltmeisterschaften im Sport sowie zweimal Gold in den Zuchtprüfungen. Die Ehre des Nordens retteten Hengst Alvar frá Stóra-Hofi von Peter Belkowitz aus Heidmoor und Reiterin Olivia Ritschel. Das Paar brillierte bei den Young Riders mit zwei Weltmeistertiteln im Töltpreis und in der Viergangkombination.

Ein regelrechter Medaillenregen ging auf das starke deutsche Team nieder: Sieben Gold-, vier Silber- und vier Bronze-Medaillen gingnen an deutsche Reiterinnen – so viele wie noch nie in der Geschichte des deutschen Islandpferde-Sports. Insgesamt gab es auf der alle zwei Jahre stattfindenden Islandpferde-Weltmeisterschaft 18 neue Weltmeister, davon neun in der Erwachsenenklasse und neun unter den Young Ridern. Außerdem wurden die besten Zuchtleistungen geehrt. Die erfolgreichste deutsche Teilnehmerin reiste aus Lindlar in die Niederlande: Johanna Tryggvason gewann gleich zweimal Gold sowie Bronze im Viergang. Ebenfalls Weltmeister in der Erwachsenen-Klasse wurden Jolly Schrenk aus Bestwig-Berlar im Viergang, Frauke Schenzel aus Ellringen im Fünfgang, sowie unter den Young Ridern Brynja Sophie Arnason aus dem nordrhein-westfälischen Overath, die in der Fünfgangkombination das Feld dominierte. Gleich zweimal Gold erhielt Olivia Ritschel aus Walzbachtal-Jöhlingen bei Karlsruhe als Young Rider im Töltpreis T1 und der Viergangkombination.

„Für den deutschen Islandpferdesport und den Islandpferdeverband IPZV war diese Weltmeisterschaft eine ganz besondere“, schwärmte IPZV-Präsident Ulrich Döing. „So einen Erfolg hat es zuvor noch nie gegeben.“ Mit 15 Medaillen im gesamten Sportbereich führt Deutschland den Medaillenspiegel dieser Islandpferde-WM unter den 19 angetretenen Ländern an. Dafür musste sich die deutsche Equipe immerhin mit 300 Pferd-Reiter-Kombinationen messen. Teamchef Carsten Eckert (Almstedt bei Hildesheim) sagte stolz: „Erstmals seit 25 Jahren haben wir die isländischen Reiter übertrumpft. Ein historischer Tag für unseren Verband. Einzig in den Passwettbewerben haben wir noch Ausbaupotenzial, um in ihnen auf der WM in zwei Jahren in Berlin erfolgreicher zu sein. Aber alle bei den erwachsenen Reitern eingesetzten deutschen Ovalbahnpferde haben in Ihren Prüfungen Finals erreicht. Mehr ist nicht möglich.“

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