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Galoppsport Ito ist der Münchner Hero

Erneuter Schlenderhan-Triumph im „Pastorius – Großer Preis von Bayern“

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Ito sorgte für den erneuten Schlenderhan-Triumph im „Pastorius – Großer Preis von Bayern" in München.

Quelle: Marc Rühl

München. So faszinierend kann der Galopprennsport sein: Die in Scharen auf die Galopprennbahn München gekommenen Besucher erlebten im von Franz Prinz von Auersperg gesponserten „Pastorius – Großer Preis von Bayern“ den Erfolg eines deutschen Ausnahmepferdes: Ito, vierjähriger Adlerflug-Sohn des Gestüts Schlenderhan, wandelte in dem mit 155.000 Euro dotierten letzten Gruppe I-Rennen der hiesigen  Saison auf den Spuren des Vorjahressiegers Iwanhove, der ebenfalls für das älteste deutsche Privatgestüt, Trainer Jean-Pierre Carvalho und Jockey Filip Minarik 2014 hier aufgetrumpft hatte.
 
Mit einer atemberaubenden Start-Ziel-Taktik ließ Ito auch dem heißen Favoriten Prince Gibraltar keine Chance, der zuletzt den „Longines – Großer Preis von Baden“ gewonnen hatte. Minarik hatte sich an der Spitze rechtzeitig auf viele Längen Vorsprung abgesetzt, um die Attacke des von extrem weit hinten kommenden Franzosen mit vier Längen souverän abzuwehren. Damit entschädigte sich Ito auch für sein Pech in Baden-Baden, als er wegen Fieber kurzfristig abgemeldet werden musste. Lohnend war die Siegquote von 56:10 auf Ito, der 100.000 Euro auf das Konto seines Besitzers galoppierte, beim zehnten Start den sechsten Erfolg feierte und seine Gewinnsumme auf 211.650 Euro katapultierte.
 
Schlenderhans General Manager Gebhard Apelt: „Dass Ito ein gutes Pferd ist, wussten wir natürlich. Es ging halt zuletzt nicht alles glatt mit ihm. Filip hat ihm alles sehr gut eingeteilt, er ging immer weiter.“ Der Japan Cup oder die International Races in Hong Kong sind noch ein mögliches Ziel. Trainer Jean-Pierre Carvalho ergänzte: „In Baden-Baden war ich überzeugt davon, dass ihn keiner schlagen würde. Im Schlussbogen hatte ich schon ein etwas mulmiges Gefühl, ob er vorne gegen Prince Gibraltar durchstehen würde, aber er ist immer weitergezogen.“
 
Der zu spät heranstürmende Prince Gibraltar unterlag in allen Ehren. „Er ist wieder sehr gut gelaufen, aber der Gegner war heute besser“, erkannte Jockey Fabrice Veron an. Deutlicher zurück verteidigte der Außenseiter Fair Mountain Rang drei gegen den nicht ganz durchziehenden Sirius. „Er hat seine Derby-Form bestätigt, braucht einfach weichen Boden“, so Co-Trainerin Christa Germann über Fair Mountain. Sirius traf laut Besitzer Wim van de Poele nicht mehr den passenden Boden an. Noch hinter dem nie weit vorne befindlichen Iraklion und dem kaum prominenten Empoli trudelte der Ire Success Days als Letzter ins Ziel, ohne gefährlich gewesen zu sein.

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