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Jürgen Lamp glänzte beim Fahrfest des Nordens

Fahrsport Jürgen Lamp glänzte beim Fahrfest des Nordens

Großer Sport wurde beim Fahrfest des Nordens in Bad Segeberg präsentiert.

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Jürgen Lamp belegte mit seinem Pony-Vierspänner den zweiten Platz beim Fahrfest in Bad Segeberg.

Quelle: hfr

Bad Segeberg/Brodersdorf. 75 Gespanne folgten der Einladung des Veranstalters, der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg. Auf dem Turnierplatz und im Gelände der Ihlheide wurde um Platz und Sieg knallhart um jeden Zentimeter gekämpft.



Mit Spannung wurde der Zweikampf der Pony-Vierspänner entgegengeblickt. Jürgen Lamp aus Brodersdorf, der aktuelle Landesmeister, und der 22-jährige Vizemeister Rik Fisser aus Wedel würden sich nichts schenken. Beide Fahrer waren hochmotiviert und bestens vorbereitet. In der Kombinierten Prüfung der Klasse M ging es dann in der Tat auch sehr knapp zu. Dazu Lamp: „Dies war ein sehr anspruchsvolles Turnier. Die Dressur war schon schwer und das Gelände nicht einfach. Da habe ich mir zwei kleine Patzer erlaubt. Dort habe ich den Sieg liegen gelassen.“ In der Dressur und beim abschließenden Kegelfahren setzte er sich mit seinem Gespann durch. Im Gelände dominierte aber Rüdiger Schulz vom Poeler SV. Der Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern kam mit seinem Gespann schließlich auf 116,310 Punkte. Dies war der Sieg.



Dahinter eroberte Lamp den zweiten Platz mit 119,720 Punkten. Er schmunzelte schließlich darüber, weil er wusste, wo er den Sieg liegen gelassen hatte. Den Landesvergleich mit seinem Schüler Fisser konnte er aber für sich entscheiden, denn der landete mit 144,50 Punkten auf dem dritten Platz. „Er fuhr im Gelände solide. Aber auch bei ihm lief nicht alles rund“, erkannte dann ein doch zufriedener Jürgen Lamp.



Stolz war Jürgen Lamp aber besonders über das Ergebnis seiner Tochter Teresa. Im kombinierten Wettbewerb der Einspänner kam die Nachwuchsfahrerin auf den vierten Platz. In der Wertung zum Jugendcup landete sie schließlich mit Arvalon Paris Hilton auf einem beachtlichen dritten Rang. Das gute Ergebnis der Familie Lamp rundete Lamps Ehefrau Susann mit einem fünften Platz der Klasse M der Einspänner beim Hindernisfahren ab.



Bemerkenswert ist zudem der vierte Platz von Adina Haß. Die Heikendorferin kam mit Kalif Hassan und Kimba, den Ponys der Familie Lamp, bei der M-Prüfung der Pony-Zweispänner auf den vierten Platz. Sie konnte dabei aber Rüdiger Schulz, den Sieger der Pony-Vierspänner, klar hinter sich lassen.



Ein positives Fazit zog derweil Hans-Helmut Lucht aus Laboe. Der erfahrene Parcourschef betonte: „Dies war rundherum eine gelungene Veranstaltung. Bad Segeberg ist ideal für derartige Turniere. Nur ist die Ihlheide für Besucher schwer erreichbar. Erste Gespräche mit Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld verliefen dahingehend positiv.“ Das Problem ist: die Ihlheide liegt in einem Naturschutzgebiet. Eine Ausnahmegenehmigung zum Befahren des Geländes für einen Tag kann einmal überdacht werden. Dies wünscht sich Lucht, der an der Strecke gerne mehr Zuschauer hätte.

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