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Kein verspäteter Aprilscherz

Provokation in Tangstedt Kein verspäteter Aprilscherz

Schon am Sonntag hatten Unbekannte an verschiedenen, zum Teil sehr prominenten Stellen in der Gemeinde Tangstedt absichtlich Pferdeäpfel ausgebracht. Auch dort, wo die Tangstedter Reiterinnen letzten Mittwoch ihr „Ponyreiten gegen die Pferdesteuer“ veranstalteten. 

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Schon am Sonntag hatten Unbekannte an verschiedenen, zum Teil sehr prominenten Stellen in der Gemeinde Tangstedt absichtlich Pferdeäpfel ausgebracht. 

Quelle: Andrea Seliger (Archiv)

Tangstedt. Diese hatten jedoch alle „Spuren“ ihrer Ponies restlos beseitigt.  Sie forderten von der SPD „mehr Gerechtigkeit“ und einen Verzicht auf die diskriminierende Besteuerung des Pferdesports, den in Tangstedt zu 91% Frauen und Mädchen ausüben. Während gleichzeitig im SPD-geführten Tangstedt Männersportarten erheblich kommunal bezuschusst werden.

Die Pferdeäpfel wurden offensichtlich auf einer der Weiden gesammelt und dann von Menschenhand verstreut. Noch am Sonntagmittag wurden diese entdeckt und von  Reitsportlerinnen beseitigt. Der Täter nutzte wohl den Sonntagnachmittag, um sich neu zu versorgen. Denn am Montag waren wieder in der Einsamkeit des frühen Morgens Pferdeäpfel verstreut worden.  Auch diese wurden von den Reitsportlerinnen entsorgt.

Da ein solches „Statement“ den Reiterinnen Tangstedts in der aktuellen Debatte nichts nützen würde, und die Art der Ausbringung nicht natürlich erfolgt sein kann, gehen die Tangstedter Reiterinnen davon aus, dass die Unbekannten mit der Aktion die Stimmung im Dorf gegen sie anheizen wollen. Denn weder im Land, noch im Bund gibt es noch nennenswerten Rückhalt für die diskriminierende Pferdesport-Steuer, die sich zunehmend
auch negativ auf den „Gerechtigkeits-Wahlkampf“ der SPD auswirkt.

Die Tangstedter Reiterinnen, die sich auch beim diesjährigen „Dorfputz“ als Helfer einbrachten, haben umgehend Anzeige gegen „Unbekannt“ erstattet. „Es ist längst überfällig, dass die Fehlentwicklung ‚Pferdesteuer’ endgültig vom Tisch kommt und die Vernunft wieder einkehrt“, sagt Dressur-Ausbilderin Anja Granlien.

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