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Keine Chance für Red Dubawi

Galoppsport Keine Chance für Red Dubawi

Deutsche Hoffnung in der Hong Kong Meile ohne Akzente

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Maurice gewinnt in Hongkong.

Quelle: HKJC – Hong Kong Jockey Club

Hong Kong. Es war ein Griff nach den Sternen: Red Dubawi, der einzige deutsche Starter bei den millionenschweren Hong Kong International Races am Sonntag, spielte bei seinem Auftritt auf dem Sha Tin-Kurs in der ehemaligen Kronkolonie keine Rolle. Unter Andreas Suborics kam der von Erika Mäder in Krefeld für Zalim Bifov trainierte siebenjährige Hengst in der Hong Kong Mile (23 Mio. HK-Dollar, ca. 2,7 Mio. Euro, 1.600 m) über den 14. und letzten Platz nicht hinaus.

Vom Beginn dieser Prüfung – einem der besten Meilen-Galopprennen der Welt – war Red Dubawi nach einem gewohnt zögerlichen Start am Schluss des Feldes auszumachen und kam letztlich zu keinem Zeitpunkt von dort weg. Der zuletzt in einer italienischen Gruppe I-Prüfung erfolgreiche Deutsche blieb ohne jede Möglichkeit und kam 13,5 Längen hinter dem Sieger ein. Ohnehin galt er bei einer Eventualquote von über 2.500:10 als größte Außenseiter. Es war der letzte

Karrierestart für Red Dubawi, der nun Deckhengst im westfranzösischen Haras des Sablonnets wird.

Der Sieg ging an den Japaner Maurice, der unter Star-Jockey Ryan Moore als zweiter Favorit mit großer Endgeschwindigkeit sicher mit einer dreiviertel Länge gegen Giant Treasure und den heißen Favoriten und Titelverteidiger Able Friend (beide aus Hong Kong) gewann, der kurz alle Gegner zu überrollen schien.

Es war der sechste Erfolg hintereinander für Maurice, während Moore einen großen Tag krönte – er hatte bereits die Hong Kong Vase (ca. 2,2 Mio. Euro, 2.400 m) mit Highland Reel für den irischen Trainer Aidan O‘ Brien auf sein Konto gebracht. Bestes europäisches Pferd wurde die französische Stute Esoterique, die als Vierte noch sehr gut ins Bild kam.

„Alles lief bestens für uns. Maurice hat den Kampf aufgenommen und sich toll durchgesetzt“, kommentierte Siegjockey Ryan Moore.

Es war ein großer Tag für den Reiter sowie die Rennsport-Nation Japan, denn mit dem Riesenaußenseiter A Shin Hikari (Yutaka Take) gab es im Hong Kong Cup (ca. 3 Mio. Euro, 2.000 m) einen weiteren Erfolg für das Land der aufgehenden Sonne. Der Hong Kong Sprint (ca. 1,95 Mio. Euro, 1.200 m) ging durch Peniaphobia (Joao Moreira) an ein Hong Kong-Pferd.

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