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Chance für junge Reiter an der „Ponygrenze“

Kiel Chance für junge Reiter an der „Ponygrenze“

Es ist kein „Reitgesetz“, dass heranwachsende Kinder vom Pony aufs Pferd umsteigen müssen. Allerdings gilt in Deutschland das Reglement, das Ponyreiter über 16 Jahre vom Regel-Turniersport ausschließt. Viele ältere Semester wollen jedoch den „S“- nicht gegen den „XL“- Vierbeiner eintauschen.

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Wenke Kraus (30) aus Boostedt, hier mit Tackmanns Noble Dancer, ist hoch erfolgreiche erwachsene (Berufs-) Ponyreiterin.

Quelle: Jessica Bunjes

Kiel. Zum dritten Mal richtet die Ponyforum GmbH daher den „Ü16-Cup“ für erwachsene Pony(dressur)reiter aus. „Wenn das vom Gewichts- und Größenverhältnis her passt, spricht nichts dagegen, dass ältere Jugendliche und Erwachsene weiter Pony reiten, im Gegenteil“, so Ponyforum-Geschäftsführer Christian Tschöpke. Der „Ü16-Cup“ soll Jugendlichen, die an der „Ponygrenze“ reiten, Mut machen, „an einem Dogma zu rütteln“, auf ihrem Pony sitzenzubleiben und es weiter zu fördern. Tschöpke: „Oder sie können sich, wenn ein Vierbeinerwechsel ansteht, statt dem obligatorischen Warmblüter ein talentiertes Pony kaufen.“

Zum Ü16-Cup können sich Reiter mit ihrem Pony, egal welcher Größe und Rasse, bei der Ponyforum GmbH anmelden und bundesweit alle Turnierplatzierungen über das Jahr einreichen. Am Ende qualifizieren sich die besten Reiter für das Finale im Herbst im Rahmen der Ponyforum Open Sales in Alsfeld (7. bis 9. Oktober). Neu ist die Regelung, dass die Rankinglisten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) geführt und die Platzierungslisten nach jedem Wochenende von der FN aktualisiert werden. So müssen sich die Teilnehmer nur anmelden. Auch wird es die M-S Tour nicht mehr geben. Stattdessen werden die Geldpreise in der A-L-Tour angehoben.

Zum Auftakt der Serie gibt es im Frühjahr einen Vorbereitungslehrgang mit Ausbilderin Jana Freund in Alsfeld. Der Lehrgang richtet sich an Reiter, die sich bis dahin für den Ü16-Cup angemeldet haben oder 2015 teilgenommen haben. Zum Finale wartet in diesem Jahr ein neues Richterteam auf die Qualifizierten: Die beiden internationalen Grand-Prix-Richter Dr. Karsten Munk und Klaus Storbeck werden jeden Finalritt kommentieren und die Notengebung begründen.

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