20 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Fest der gelebten Freude steht bevor

Landesbreitensportturnier Fest der gelebten Freude steht bevor

Vielfalt und Miteinander stehen am 19. und 20. August auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg im Mittelpunkt, wie selten sonst: Pferde aller Rassen und Größen, Farben und Verwendungen sind zu sehen, wenn das Programm des 22. Landesbreitensportturniers von der Führzügelklasse im Kostüm bis zum Vierkampf der Kaltblüter rangiert.

Voriger Artikel
Aller guten Reiter sind Drei
Nächster Artikel
Das Sprungbrett in den Spitzensport

Ganz so bunt ist es nicht in jeder Disziplin beim Pferdefestival des Nordens. Viele inspirierende Ideen können die Besucher dort am 19. und 20. August jedoch ganz sicher entdecken.

Quelle: Stefan Stuhr

Bad Segeberg. Auf dem Schauplatz der Reitweisen: alles vom Shetlandpony bis zum Shire Horse.

 Beim 22. „LBT“ stellen rund 1000 Pferdefreunde mit etwa 600 Vierbeinern erneut „alles, was das Pferdeherz begehrt“ vor, wie die Veranstalter vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein (PSH) für ihr Pferdefest des Nordens versprechen, das in den Vorjahren Tausende Besucher auf die „Rennkoppel“ und in seinen Bann zog. „Dort kann alles erlebt werden, was der Pferdesport abseits des Turniergeschehens bietet“, so Ingrid Thomsen, Ehrenmitglied des PSH.

 Die Kielerin, die das Pferdefest des Nordens vor mehr als 20 Jahren aus der Taufe gehoben und zusammen mit Dörte Rehse-Behncke (Bordesholm) zu einer der erfolgreichsten Pferdeveranstaltungen im Land gemacht hat, erinnert daran, „dass der Breitensport die Basis für den Pferdesport ist, denn über 90 Prozent aller Reiter sind keine Turniersportler, sondern Freizeitreiter“.

 Die wollen nicht immer um Gold, Silber und Bronze reiten, sondern mit Spaß ihrem liebsten Hobby nachgehen. Maritres Hötger koordiniert die breitensportlichen Wettbewerbe hauptamtlich, ihr zur Seite steht unter anderem die PSH-Breitensportbeauftragte Antje Voß, sowie ein rund 600 Arme starker Tross an ehrenamtlichen Helfern. Rund 90 Angebote aus den verschiedensten Disziplinen des Miteinanders mit dem Pferd gibt es zu erleben. Antje Voß sagt: „Es wird geritten, gefahren, voltigiert und am Boden gearbeitet. Mal geht es rasant und actionreich zu, mal humorvoll-komisch, und immer wieder ist man von der Verbindung zwischen Mensch und Tier tief berührt. Denn das ist es, was das Pferdefest des Nordens seit über 20 Jahren so beliebt macht: die gelebte Freude am Pferd.“

 Für die Teilnehmer soll das Turnier „ein Erlebnisurlaub mit Pferd, ein fröhliches Zusammentreffen mit anderen Pferdefreunden und eine Plattform um Neues zu lernen und auszuprobieren“ sein, während es für die Zuschauer ein berührendes, meist auch inspirierendes Spektakel ist. Einiges ist zum ersten Mal zu erleben, wie die beliebter werdende „Working Equitation“ – eine Disziplin, in der die Pferde in der Tradition der Arbeitspferde geritten werden. Auch die „englische Sattelklasse“ ist neu dabei. Nach wie vor ein regelrechter „Renner“ sind die rasanten Mounted Games und das traditionelle Ringreiten.

 Wie Matthias Karstens, Geschäftsführer des PSH, betont, ist Harmonie im Umgang zwischen Mensch und Pferd „nur dann möglich, wenn Ross und Reiter bestmöglich zusammenspielen“. Dazu gehört auch eine solide Ausbildung. „Gute Ausbildung ist gelebter Tierschutz“, heißt es daher beim PSH, weswegen das Festival erstmals um ein Vortragsangebot ergänzt wird. Ausbilder und Tierärzte teilen ihr Wissen rund um Pferdegesundheit, Fütterung und Ausbildung mit den Besuchern. Die Vorträge sind kostenlos und können für die Verlängerung der Trainerlizenz angerechnet werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

reitsport-erleben.de

Entdecken Sie Pferde-Themen! Die Pferdefachjournalistin Jessica Bunjes teilt Know-How, Trends und Termine mit Pferdefreunden aus ganz Deutschland. mehr

Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3