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Wolfgang Schade reitet das Triple

Landesturnier Bad Segeberg Wolfgang Schade reitet das Triple

Der Hamburger ist zum dritten Mal in Folge Landesmeister

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Der Landesmeister und sein ärgster Konkurrent: Wolfgang Schade (re.) gewann die Dressur vor Martin Christensen (li.).

Quelle: Jessica Bunjes

Bad Segeberg. Das Triple ist voll: Wolfgang Schade, der langjährige Bereiter des Holsteiner Verbandes, wohnhaft in Hamburg-Blankenese, aber„im Herzen Schleswig-Holsteiner“, wie der sympathische Profi betont, ist zum dritten Mal in Folge Landesmeister SH/HH in der Dressur. Vierbeiniger Partner war zum zweiten Mal Dressman.



Der 13-jährige Oldenburger Wallach, dessen Stärke die Piaffe-Passage-Tour ist, mag immer noch keine Siegerehrungen, war in der Dressur auf dem laut Schade „nicht ganz einfachen Platz“ aber zwei Mal auf den Punkt da: in der zweiten Qualifikation zur Meisterschaft am Sonnabend (S***, Grand Prix) und in der Kür am Sonntag (Grand Prix Kür) setzte sich das Paar an die Spitze des 18-köpfigen Starterfeldes. Erst vor drei Jahren hat der Dunkle in den Sport gefunden, „vorher war er einfach nicht so weit“, so Schade, der das Pferd für eine englische Besitzerin vorstellt und in diesem Jahr einige Grand Prix-Siege erreichte.



Der 49-Jährige, der 2013 mit Willi Wacker gewann, war zudem mit zwei Nachwuchspferden, Flamenco Song und Amore San Remo, hoch erfolgreich: Die zehnjährige Stute Amore San Remo gewann die Nachwuchs-Tour. „Ich bereite schon Dressmans Nachfolger vor“, so der Sieger schmunzelnd, der seinen hartnäckigsten Mitbewerber, den gebürtigen Dänen Martin Christensen, beneidete: „Er hat mit Bacchus von Worrenberg ein großartiges Pferd. Wenn der soweit ist, können wir viel erwarten.“



Der elfjährige Hannoveraner Fuchs trabte mit herrlichen Trabtouren, viel Schwung und Losgelöstheit durchs Viereck. Sein Reiter, der für den Tannenhof in Wedel arbeitende Christensen, strahlte während des Rittes und demonstrierte: Dressur macht Spaß. Vier Punkte Abstand hatte das Paar auf den neuen, alten Meister Schade/Dressman. Der Dritte, Roland Metzler (Elmshorn), der Dante gesattelt hatte, folgte mit weiteren vier Punkten auf den Silbermedaillengewinner.


Bei den jungen Reitern gewann Ragna Mann (Nutteln) mit Indian Queen. Die Schärpe bei den Junioren trägt in diesem Jahr Emilia Josephina Jensen (Granderheide), die Resümee ritt. 


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