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Laser-Akkupunktur statt Schmerzmittel

Heilpraktiker Laser-Akkupunktur statt Schmerzmittel

Kirsten Hinz aus Kronshagen ist Reiterin und Heilpraktikerin im Human- und Tierbereich. Die 40-Jährige hat sich „immer schon geärgert, dass orthopädische Erkrankungen beim Pferd nur mit Entzündungshemmern und Schmerzmitteln behandelt werden“. Sie bietet die Lasernadel-Therapie an, die mit Licht heilt.

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„Laserneedle“ ist eine naturheilkundliche Behandlungsmethode, die Kirsten Hinz aus Kronshagen derzeit in Dubai vorführt. Das Gerät wird wie ein Sattel auf den Pferderücken geschnallt.

Quelle: Philipp von Bassi

Kronshagen. Das nicht-invasive Laser-Akkupunktur-System „Laserneedle“ eignet sich laut Hinz bei Gelenk-, Knochen- und Hauterkrankungen. Am Pferd werden die Strahlen insbesondere zur Therapie von Arthrose, Hufrehe, Sehnenentzündungen sowie zur Förderung der Wundheilung genutzt. Kirsten Hinz, die seit zwölf Jahren eine Praxis für Naturheilkunde betreibt, betont: „In der Humanmedizin kommen nicht-invasive Laserstrahlen seit 15 Jahren zum Einsatz. Ihre regenerative Wirkung wurde in medizinischen Studien nachgewiesen.“

 Gemeinsam mit dem Paderborner Physiker Dr. Detlef Schikora, der 2000 das Lasergerät für den Humanbereich entwickelte, modifizierte sie das Verfahren für die Anwendung am Pferd. 2008 wurden die ersten vierbeinigen Patienten behandelt. Wie Hinz erklärt, arbeitet die Laserneedle-Methode in einem Lichtwellenbereich, in dem keine Zellveränderung entsteht. Sie ist geräusch- und schmerzlos. Salopp ausgedrückt, es pikst nichts. Hinz: „Letztendlich wird Energie in den Organismus gebracht.“ Die Stoffwechselaktivität steige an, die Blutzirkulation werde verbessert, zerfasertes Sehnengewebe regeneriere, wenn die auf die Haut aufgesetzten Applikatoren die Strahlen zum Zielgewebe transportierten.

 Nach Hinz’ Erfahrung seien erste Erfolge meist nach zwei bis drei Wochen zu bemerken. Unter anderem bei Grand-Prix-Pferd Altezza von Franz-Martin Stankus (Altenkrempe), an Arthrose erkrankt, habe die Methode aus einem lahmen Pferd ein einsatzfähiges gemacht. An ihre Grenzen käme die Lasertherapie, wenn eine Erkrankung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht habe. Beispielsweise wenn bei einer Arthrose „die Knochen schon aufeinander reiben“ oder bei einer Hufrehe „das Hufbein bereits weit abgesunken“ sei. Sie ist von der Laser-Akkupunktur überzeugt und sagt: „Es gibt für mich nichts Schöneres, als wenn ein Patient mit großem Leidensdruck wieder gesund wird.“

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