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Longines – Großer Preis von Baden

GERMAN RACING: Longines – Großer Preis von Baden

Netzer begeistert von Baden-Baden – Franzose Prince Gibraltar brilliert im Grand Prix

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Das ultimative Highlight der Großen Woche am Sonntag in Baden-Baden ist gleichzeitig eines der Top-Ereignisse der gesamten Galopper-Saison: Der Longines – Großer Preis von Baden ist ein Spitzensportevent, das auch Stars wie Günter Netzer oder Klaus Allofs anzieht.

Baden-Baden . Fußball-Legende Günter Netzer war gemeinsam mit VFL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs der prominenteste Gast unter den 14.500 Zuschauern beim großen Finalsonntag der Großen Woche in Baden-Baden. Und Netzer zeigte sich begeistert von den Galopprennen in Iffezheim: „Es ist für mich eine liebgewonnene Tradition, die Rennen hier zu besuchen. Ich verstehe zwar nicht viel davon. Aber es macht mir Spaß, die wunderschönen Pferde anzusehen. Ich bewundere die Leistung der Jockeys, die für mich heldenhaft sind. Die Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes. Ich bin wahnsinnig gerne hier.“

Besonders angetan war Netzer auch vom grandiosen Sieger im Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro, 2.400 m), dem Super-Grand Prix des hiesigen Turfs: Der im französischen Pau von Top-Trainer Jean-Claude Rouget vorbereitete vierjährige Rock of Gibraltar-Sohn Prince Gibraltar siegte mit einem Endspurt, wie man ihn selbst in der langen Historie dieser Prüfung selten gesehen hat.

Vom letzten Platz – teilweise mit deutlichem Abstand zum von Weltmacht angeführten Feld überspurtete Prince Gibraltar als 25:10-Favorit die Konkurrenz mit einem sensationellen Antritt. Völlig souverän mit eindreiviertel Längen Vorsprung dominierte der beim zwölften Start zum vierten Mal erfolgreiche Crack, der mit dem Preisgeld von 150.000 Euro seine Gewinnsumme auf 775.555 Euro steigerte.

Und bald könnte noch sehr viel mehr hinzukommen. Besitzer Jean-François Gribomont: „Wir gehen nun direkt in den Prix de l‘Arc de Triomphe.“ Das Mega-Event am 4. Oktober in Paris-Longchamp ist erneut das Ziel von Prince Gibraltar, der 2014 dort als Siebter sehr achtbar abschnitt.

Jockey Fabrice Veron liebt die deutschen Rennbahnen nun aus mehreren Gründen: Hier schaffte er seinen ersten Erfolg in einem Listen-, in einem Gruppe- und  nunmehr in einem Gruppe-I-Rennen, der Champions League der Galopper. Sein Kommentar: „Prince Gibraltar beginnt immer sehr langsam. Auf der Zielgeraden war er das beste Pferd und hat riesigen Speed gezeigt.“

Eine Klasseleistung bot auch die Stute Nightflower als Zweite. „Wir waren nur von einem sehr guten Gegner geschlagen. Alles in Ordnung“, berichtete ihr Trainer Peter Schiergen. Knapp hinter ihr kam auch Sirius als Dritter stark auf Touren. „Das war wieder eine tolle Leistung. Für ihn war das schnelle Rennen ideal“, meinte Coach Andreas Löwe, dessen weiterer Starter Palace Prince als Vierter ebenfalls lange mitmischte. „Beide haben sich sehr stark verkauft. Sie haben nun eine Nennung im Preis von Europa in Köln.“

Der stärker gewettete Goldstream konnte sich nicht steigern. Vorausfavorit Ito war wegen Fiebers kurzfristig abgemeldet worden.

Weitere Informationen unter: www.baden-racing.com

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