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HansePferd lockt 50 000 Reiter

Messe in Hamburg HansePferd lockt 50 000 Reiter

Die Pferdefreunde aus Schleswig-Holstein und Hamburg waren am Wochenende nicht beim Pferd. Jedenfalls nicht beim eigenen. Zumindest rund 50 000 von ihnen erlebten auf Norddeutschlands größter Pferdemesse, der HansePferd Hamburg, in den Messehallen der Hansestadt ein Spektakel der Superlative.

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Ponyhof Padenstedt und Gestüt Nornenhof präsentierten sich auf der HansePferd.

Quelle: Jessica Bunjes

Hamburg. „Das war schon im Vorwege eine sensationelle Messe - noch nie sind so viele Quadratmeter Standfläche verkauft worden, die Bestellungen für die Gala lagen zehn Prozent über dem der Vorjahre, wir waren schon vor Öffnen der Tore über dem Planziel“, erzählt Kai Haase, Geschäftsführer des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg. Insgesamt bauten 450 Aussteller aus 15 Nationen auf 47 000 Quadratmetern ihre Stände auf, die regelrecht belagert wurden.

Außerdem luden ein Island-Dorf, ein Western- und Horsemanship-Bereich sowie viele Aktionsflächen die rund 50 000 Besucher an drei Tagen ein, den Profis und Akteuren über die Schulter zu schauen und täglich 100 Vorführungen zu Ausbildung, Gesundheit, Pferderassen und Reitweisen hautnah zu erleben. Zu sehen und zu berühren waren außerdem 300 Pferde und Ponys aus 37 Rassen. Das Programm wurde von der allabendlichen, voll besetzten Galashow „Dreams“ gekrönt.

„Die Wahnsinns-Resonanz gibt uns ein richtig gutes Gefühl – es zeigt uns, dass wir nicht so viel falsch machen“, so Kai Haase, der seit der ersten Stunde mit im HansePferd Team der veranstaltenden Hamburg Messe und Congress GmbH ist, um das Pferde(sport)event alle zwei Jahre mit Leben zu füllen. „Der Landesverband hat uns 30 Jahre lang perfekt unterstützt, sonst wäre die Messe so gar nicht möglich“, dankte Messe-Chef Bernd Aufderheide Haase, dem Landesverbandspräsidenten Franz Peter Bockholt und Verbandsmitarbeiterin Britta Bando.

Bilder zur HansePferd finden Sie hier.

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Das Trio hat sich insbesondere um die Galashow „Dreams“ gekümmert, die sich mit einem Potpourri aus Stars und professionellen regionalen Akteuren tosenden Applaus verdiente. Haase: „Als wir damals anfingen, gab es sowas gar nicht, da gab es ,Reiten unter Applaus´, seither sind die Shows explodiert. Die Zuschauer sind Jahr für Jahr mehr begeistert, weil sich alles immer weiter entwickelt. Es gibt immer neue Sachen zu entdecken, das macht Freude.“

Jutta Schlüter und Elisabeth Jensen vom co-ideellen Träger der Messe, Pferdestammbuch SH/HH, beobachteten. „Es geht den Menschen nicht mehr immer nur ums Reiten. Sie suchen Möglichkeiten, sich über das Reiten hinaus mit dem Pferd zu beschäftigen“, so Islandpferdezüchterin Schlüter. Jensen sagte: „Die Menschen sind unglaublich interessiert und versiert, wollen Fachgespräche führen und dazulernen.“ Einer der Gründe für den Andrang am Rassenring.

„Hier findet sich die ganze Palette rund um das Leben mit den Pferden“, lobte Besucherin Birgit Gottwald aus Kiel, die als Späteinsteigerin auf der Hansepferd fachliche Kurzbeiträge verfolgte und anschließend mit Tochter Amber Mihajlovic (8) am Rassenring Ponys in ihren vielen Verwendungen beobachtete. „Wir haben viele Ausstellungen ausprobiert und sind bei dieser Messe hängen geblieben, weil sie einfach die schönste ist“, urteilte Gudrun Wieczorek vom Ponyland Norddeich.

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