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Nachgenannte Lovelyn gewinnt in Hamburg

Hansa-Preis Nachgenannte Lovelyn gewinnt in Hamburg

7.000 Euro musste der Wittener Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann (Gestüt Ittlingen) vor wenigen Tagen auf den Tisch legen, damit seine Stute Lovelyn am Sonntag im Top-Event des zweiten Meetingstages der Hamburger Derby-Woche starten konnte – soviel kostete eine Nachnennung für den Pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m). Und diese Maßnahme für die von Peter Schiergen trainierte Dreijährige zahlte sich voll aus, denn Lovelyn triumphierte in diesem Traditionsrennen und galoppierte 40.000 Euro auf das Konto ihres Eigners.

Hamburg. Das Finale im Hansa-Preis war so spannend, dass es die 7.400 Besucher regelrecht von den Sitzen riss. Denn erst auf den allerletzten Metern fiel die Entscheidung zugunsten der 31:10-Favoritin: Weltmacht hatte das Feld auf die Zielgerade geführt, wurde dort aber bald von Singing vorne abgelöst, Guardini kam bald nicht mehr weiter, auch die außen postierte Virginia Sun beließ es bei einem kurzen Strohfeuer. Kurz sah es günstig aus für Singing , dann trumpfte der Vorjahresdritte Sirius mächtig auf und schien gewinnen zu können.

Aber das war eine Rechnung ohne Star-Jockey Andrasch Starke, denn als er Lovelyn ganz nach außen gezogen hatte, wurde die Tiger Hill -Tochter immer stärker und flog mit unnachahmlichem Speed tatsächlich noch mit einem Kopf zum Sieg, den man kaum noch hatte erwarten können.

Besitzer Manfred Ostermann rief seinem Jockey zu: „Super, Andrasch“ und kommentierte anschließend: „Vor 14 Tagen habe ich mit Trainer Peter Schiergen diskutiert, ob wir Lovelyn vor dem Preis der Diana Anfang August noch einmal laufen lassen. Wir haben uns wegen des für dieses Wochenende angesagten guten Bodens dann für einen Start entschieden. Ich bin sehr glücklich.“

Coach Peter Schiergen durfte sich ebenfalls bestätigt fühlen: „Alles war richtig. Sie hat großartig gekämpft.“ Und Jockey Andrasch Starke sagte: „In der Gegenseite wurde es etwas unruhig, da einigen Pferden das Tempo zu langsam wurde. Für meine Stute wurde es eng, wir haben unseren Platz verloren und kamen dann spät auf freie Bahn. Sie hat auf den letzten 50 Metern sehr stark angezogen, eine tolle Stute!“

Sirius hatte den Sieg schon vor Augen. „Das ist ein Rennpferd, eine Super-Leistung“, freute sich sein Trainer Andreas Löwe über Rang zwei. Noch ganz dicht heran lief auch Kaldera als Dritte, die dem Stall Torjäger um Mike Hanke, Nick Proschwitz (beide Fußballprofis) und Lars-Wilhelm Baumgarten gehört. „Sie hatte sehr gut gearbeitet. Ich habe die hohe Quote nicht verstanden. Ihre letzte Form konnte man streichen. Vielleicht steuern wir nun die Lillie Langtry Stakes in Goodwood an“, versicherte ihr Betreuer Paul Harley. Singing schien lange mehr als den vierten Platz zu erreichen, während Eric innen kurz wenig Platz zur Entfaltung hatte und ebenfalls nicht weit geschlagen war. Was für ein spannendes Top-Event!

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