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Von Reitern für Reiter

Neumünster Von Reitern für Reiter

Zum vierten Mal galoppiert das Springturnier „SHS-Holstein International“, CSI*, von Donnerstag bis Sonntag, durch die Holstenhallen von Neumünster. Rund 300 Pferde und 60 Ponys vervollständigen den „Pferdeherbst“ auf sportlicher Ebene.

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Harm Sievers (re.), Tasdorf, Vorsitzender des Clubs der Springreiter und Turnierveranstalter des ,,Holstein International": ,,Neumünster ist für Pferdeleute aus gaanz Europa ein Begriff."

Quelle: jem

Neumünster. Zu verdanken ist das dem Trio Harm Sievers (Tasdorf), Merve Henningsen (Rastorf) und Christian Schlicht (Timmendorf). SHS, das steht für Sievers, Henningsen, Schlicht, und diese Marke ist fast der einzige Gewinn, den das Trio aus dem viertägigen Turnier zieht, das keinen Eintritt kostet und nicht auf Profit, sondern auf Förderung des Reitsports aus ist. Es richtet sich an Profis mit Nachwuchspferden, an internationale Ponyreiter und an die Schüler der regionalen Berufsreiter. Kurzum, es wird von Reitern für Reiter gemacht, verzichtet auf Dressur und große Show-Effekte, bietet ein kurzweiliges Rahmenprogramm und vor allem jede Menge Sport. „Hier wird geritten, geritten, geritten“, sagt Harm Sievers. Was der Tasdorfer meint: Dort wird gesprungen, gesprungen, gesprungen – bis zu 14 Stunden am Tag.

Der Reiter, Ausbilder, Züchter und Vater einer erfolgreichen Nachwuchs-Amazone (Tomke, 17) erzählt: „Wir nutzen die bestehende Infrastruktur zwischen den Körungen der Trakehner und Holsteiner Pferde – die Boxen sind hergerichtet, der Reitboden liegt in der Halle, die Aussteller sind vor Ort.“ Miete kosten die Hallen trotzdem, auch Sanitäter, Richter, Parcours, Preisgelder, Verbands-Abgaben und so weiter müssen finanziert werden. „Wir machen das aus Spaß, Pferde und Pferdesport sind unser Leben. Ich selbst habe viel davon gehabt und versuche, etwas zurückzugeben.“

Dankbar angenommen wurde das Angebot in den vergangenen Jahren von Hunderten Teilnehmern aus 25 Nationen. Auch in diesem Jahr sind wieder Starter von Dänemark bis Japan dabei, einige kommen aus Kanada, Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz. Viele internationale Teilnehmer sind Kinder, denn in den beiden internationalen Ponytouren ist Springsport zu sehen, der hierzulande sonst nicht auf diesem hohen Niveau gezeigt wird. „Das ist gigantisch, was die jungen Menschen abliefern“, lobt Sievers, der zusammen mit seinen Partnern für die kostenlose Veranstaltung hofft, „dass möglichst viele Leute in den Pferdesport schnuppern“.

Und während sich die Cracks allein in zehn Prüfungen beweisen können, wird für die jugendlichen Talente zum dritten Mal der „Jugend Cup Holstein International“ ausgerichtet, ein Stilspringen Klasse L mit Stechen. Der ehemalige Landestrainer Detlef Peper hat dafür 20 Talente aus dem Land ausgewählt. „Die dürfen das erste Mal international reiten, eine tolle Prüfung“, ist Sievers überzeugt. Mit der Aktion „Jungs aufs Pferd“ soll den männlichen Junioren das Springreiten „schmackhaft“ gemacht werden, und für alle Fans der hiesigen Reiter wird ein „Hammelsprung“ ausgelobt. Das bedeutet, dass der Verein, der am Sonnabend, 29. Oktober, 13 Uhr, die meisten Mitglieder zum Anfeuern in der Halle hat (Phone-Messung), die Chance hat, einen von einem Dutzend toller Preise zu gewinnen – darunter einen Tisch für zwölf Personen beim Ball der Pferdefreunde im Januar. Auf geht’s.

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