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Nick Skelton holte Championat

Contender-Festival Nick Skelton holte Championat

„Hals und Beinbruch“ wünscht Nick Skelton sicher kein Kollege mehr. Schließlich endete der Sturz von einem jungen Pferd vor zehn Jahren für den Briten mit einem Genickbruch. Doch dass der 54-Jährige hart im Nehmen ist, bewies der EM-Dritte mindestens schon drei Mal, als er das britische Springderby gewann nämlich.

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Nick Skelton gönnt seinem Championats-Sieger Carlo erst einmal eine kleine Pause.

Quelle: jem

Hamburg. Im Championat von Hamburg, erste hochkärtige S*****-Prüfung des Hamburger Spring-Derbys, ließ Skelton gestern Nachmittag nichts anbrennen und tauschte am Ende den Holsteiner Vierbeiner Carlo gegen ein Mercedes-Benz-Cabrio im Wert von 50000 Euro.

 Abgegeben hat Skelton seinen in Dithmarschen, von Jens Ritters gezogenen Schimmel natürlich nur so lange, bis er die 184 ersprungenen PS sicher vom Derbyplatz gesteuert hatte. Sein EM-Partner Carlo soll jetzt trotzdem erst einmal „Pause“ haben. Das hat der sich der elfjährige Schimmel verdient, nachdem das Paar erst am vergangenen Wochenende den Großen Preis von La Baule/Frankreich und 66000 Euro gewonnen hatte. „Für die Global Champions Tour am Sonnabend setze ich Big Star ein, das wird sonst zu viel für Carlo“, so der strahlende Sieger, der bei der einzigen deutschen Etappe der höchst dotierten Springserie der Welt ein scharfes Auge auf die 95000 Euro Siegprämie geworfen hat. Seinen Stempel aber drückte ein Holsteiner dem S-Springen mit Stechen auf: Der Jahrhundert-Vererber Contender. Denn der beste deutsche Reiter unter den 60 Startern, der Riesenbecker Ludger Beerbaum, hatte ebenfalls auf einen Spross von Contender gesetzt und wurde im Sattel von Chiara im Stechen der besten 16 Reiter fünfter. „Ich lege große Hoffnungen in die Stute“, so der Weltranglisten-Dritte.

 „Das war heute das Contender-Festival“, bemerkte Turnierchef-Volker Wulff mit Blick in die Siegerliste. Auch der Zweitplatzierte, Steve Guerdat (Schweiz), hatte mit Neuzugang Carpalo einen Contender-Sohn gesattelt. Schließlich knüpfte die beste Amazone in der Runde, Beerbaums Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), mit dem inzwischen 17 Jahre alten Contender-Sohn Checkmate in Hamburg tatsächlich noch an die Spitze an (Rang sechs). Auf einen Start im Stechen verzichtet hatten Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und Philip Weishaupt (Riesenbeck). Sie wollten ihre Pferde, Cellagon Lambrasco und Monte Bellini, für die GCT schonen.

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