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Nur kluge Reiter hatten ein Chance

Turnier bei der RG Landgraben: „Champ Trophy“ als Höhepunkt Nur kluge Reiter hatten ein Chance

Die Lokalmatadoren der Reitgemeinschaft Landgraben taten am vergangenen Wochenende einiges für die Vereinsehre. Sie halfen an allen Enden. Zudem ritten sie engagiert mit und konnten sich über alle Leistungsniveaus auf den vorderen Rängen platzieren.

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Quelle: jem

Landgraben. Bei guten Wetter- und idealen Platzverhältnissen bot das Turnier auf dem gepflegten Gelände von Herbert Nahnsen und Helga Ivens tolle Bedingungen für regionalen Reitsport. Etwa 1500 Zuschauer verfolgten das Geschehen.

Mit den beiden Reithallen, dem leicht kupierten Springplatz, zwei Abreiteplätzen mit ordentlichem Boden und dem idyllisch gelegenen Außendressurviereck bot das Landgrabener Reitturnier beste Voraussetzungen für Dressur- und Springsport. In 26 Prüfungen wurden rund 600 Pferde und Ponys an den Start gebracht. S-Prüfungen – die für den Verein natürlich einen höheren Kostenfaktor bedeuten – würden dort nicht fehl am Platze sein. Turnierchef Christoph Theophile war mit Ablauf und Niveau jedenfalls zufrieden und da Tochter Katalin mit Stute Galicia für den veranstaltenden Verein auch noch in der L-Dressur auf Kandare die goldene Sieges-Schleife holte, war die Stimmung ungetrübt.

Im Dressur-Wettbewerb der Klasse E, der durch einen Pony-Dressur-Wettbewerb auf dem selben Niveau ergänzt wurde, zeigten die Dressur-Anfänger ungestört etwas abseits des Trubels ihr Können. Auch Ina Kähler aus Nettelsee war dabei. Die 17-Jährige ritt Hadina. „Wir genießen es einfach, hier und da ein bisschen Turnierluft zu schnuppern, ganz entspannt“, erklärte Mutter Anett Kähler, die als Coach assistierte.

Im Parcours war das beliebte Mannschafts-Springen „Champ Trophy“ ein Höhepunkt. 48 Reiter traten an. Interessanterweise siegte gleich der erste Starter, Nis Juhl mit Chelano (Waabs). Melanie Müller (Raisdorf) und Chloe wurden zweite. „Die Trophy läuft super“, bilanzierte Initiator Thomas Stahl (Felm) zufrieden, der eifrig Fotos schoss. In der Team-Wertung überzeugte die RG Landgraben in diesem Springen der Klasse A, das auf dem leicht gewellten Platz recht anspruchsvoll war. Das Gelände offenbarte nämlich schnell, wer als Passagier auf seinem Vierbeiner saß, und wer durch reiterliche Einwirkung deutlich Einfluss auf den Parcours-Verlauf nahm. So oder so – wer in Landgraben reitet, weiß um diese Besonderheit und muss seinen Ritt entsprechend klug gestalten. Die beiden M-Springen gewann – wie sollte es anders sein – Janet Maas (Felm). Das M* mit Stechen dominierte die Amazone im Sattel von Clara, Can Butcher bewährte sich im normalen M*. Mit einem halben Dutzend weiterer Pferde trug sich die junge Dame mit dem untrüglichen Auge in viele weitere Siegerlisten ein.

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