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Springhengste unterm Hammer

Oldenburger Springhengste unterm Hammer

Die Hengsttage der Oldenburger Pferde – auf denen zugleich der Sieger des Verbandes des Oldenburger Pferdes (OL) und des Oldenburger Springpferdezuchtverbandes (OS) ermittelt wurde – waren ein Siegeszug des Multichampions Fürstenball aus der Familie Mon Amour.

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Der OL-Sieger: ein Fürstenball-Sohn, der 300.000 Euro kostete.

Quelle: privat

Oldenburg. Der Sieger aus 2008 stellte den OL-Siegerhengst 2016 sowie den OL-Reserve-Sieger. Fürstenball selbst ist Hauptprämiensieger 2010, Bundeschampion 2011 und siegreich in Dressuren bis zum bis Prix St.Georges unter Ines Westendarp (Wallenhorst-Rulle). Seinen zum Sieger gekürten Sohn aus der Casablanca, eine Sandro Hit-Tochter, hat Arnold Wegbünder (Nordhorn) gezogen. Er wurde vom Zuchthof René Tebbel (Emsbüren) ausgestellt. Casablanca hatte bereits, in Anpaarung mit Fidertanz, den gekörten Lonken’s Fiandro hervor gebracht. Großmutter Carmelita stellte den Rasteder Landeschampion der dreijährigen Reitpferde und die spätere Preisspitze der Oldenburger Herbst Elite-Auktion 2009, Don Primeur.

Neukunden aus der Schweiz ersteigerten den Siegerhengst für 300.000 Euro. Zweite Preisspitze wurde der Reservesieger, ein laut Körkommission „Bewegungswunder“ von Fürstenball, gezüchtet von Heinz und Elisabeth Schulte (Ahlen), ausgestellt von Johannes Westendarp (Wallenhorst). Bei 220.000 Euro fiel der Hammer für Käufer aus Bayern. Die OL-Hengste erzielten einen Gesamtumsatz von 1.767.000 Euro. Der Durchschnittspreis der gekörten Hengste pendelte sich bei 109.267 Euro ein. Bei den nicht gekörten Hengsten waren es 25.600 Euro.

Die Schärpe der Oldenburger Springpferdezucht bekam ein Sohn des Zinedine aus einer Contender-Mutter umgehängt. Züchter ist Gerd Küst (Pinneberg). Die Hengst-Mutter Panam Air brachte in Anpaarung mit Quidam de Revel Hans-Dieter Drehers internationales S-Springpferd Quiwi Dream hervor. Aus dem Mutterstamm kommt außerdem der Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften der sechsjährigen Dressurpferde und die Preisspitze der Herbst Elite-Auktion 2016, Sir Olli.

Das Gestüt Bonhomme aus Werder gewann das Bieterduell um den sprunggewaltigen OS-Siegerhengst, der von Heinrich Ramsbrock (Menslage) ausgestellt wurde. Für den Champion schlug Starauktionator Uwe Heckmann bei 215.000 Euro zu. Zweitteuerster Hengst im Springlot wurde der Reservesieger von Coupie, gezüchtet von Mario Stevens (Molbergen). Für 125.000 Euro ersteigerte das Niedersächsische Landgestüt Celle diesen künftigen Parcoursathleten. Die Springhengste des OS-Verbandes setzten 934.500 Euro um. Für einen gekörten Hengst mussten Bieter im Mittel 61.846 Euro anlegen. Die nicht gekörten Hengste kosteten durchschnittlich 18.643 Euro.

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