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Isabell Werth gewinnt Grand Prix

Omaha Isabell Werth gewinnt Grand Prix

Die erste Etappe ist geschafft: Isabell Werth und Weihegold OLD haben zum Auftakt des Weltcup-Finales der Dressurreiter den Grand Prix gewonnen. Mit 82,3 Prozent siegten die beiden im CenturyLink Center in Omaha vor der Lokalmatadorin Laura Graves mit Verdades.

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 Isabell Werth aus Deutschland auf Weihegold OLD reagiert nach der Dressur.

Quelle: Nati Harnik

Omaha. Platz drei belegte der Brite Carl Hester mit Nip Tuck. Als vorletztes Paar waren die 29-jährige Laura Graves und ihr niederländischer Wallach Verdades in den Grand Prix gestartet. Die beiden hatten bei den Olympischen Spielen in Rio Team-Bronze gewonnen sowie Platz vier in der Grand Prix Kür belegt. Auch die Weltcup-Qualifikation hatten sie mit Top-Ergebnissen abgeschlossen, was sie automatisch zu den Favoriten auf den Gesamtweltcup-Sieg macht. In Omaha wussten sie zudem das gesamte Publikum hinter sich, das seiner Begeisterung nach Verkündung des Ergebnisses von 79.8 Prozent auch Lautstark zum Ausdruck brachte – zu diesem Zeitpunkt waren Isabell Werth und Weihegold, die Weltranglistenersten, bereits im Viereck. „Beim Einreiten merkte ich schon, wie Weihegold sich anspannte, deshalb bin ich anfangs erstmal auf Sicherheit geritten“, berichtete Werth. „Aber bei der zweiten Trabverstärkung wurde es schon besser. Bei den Zweierwechseln habe ich mich schon zu sicher gefühlt und ein bisschen die Konzentration verloren. Den Fehler muss ich klar mir zuschreiben. Aber der Rest war einfach phantastisch. Ich bin absolut happy.“ Das durfte sie auch sein, denn abgesehen von dem Fehler in der Galopp-Tour gab es keine Abzüge für die beiden.

Mit 76.671 Prozent reihte sich der Brite Carl Hester mit Nip Tuck auf Platz drei des Klassements ein. In Rio gehörten die beiden zum Silber-Team. Insgesamt qualifizierten sich 14 Paare für die abschließende Grand Prix Kür, die am Samstag auf dem Programm steht. Die Neuseeländerin Wendi Williamson wurde disqualifiziert, da die FEI Stewards Blut im Maul ihres Hannoveraner-Wallachs Dejavu MH fanden. Die Weißrussin Hanna Karasiova erreichte mit Arlekin 58.886 Prozent und damit nicht die erforderlichen 60 Prozent, um an der Grand Prix Kür teilzunehmen.

Auch bei der Auslosung der Startreihenfolge für die finale Prüfung hatte Werth wieder Glück. Sie wird mit Weihegold OLD (von Don Schufro - Sandro Hit) erneut als letzte Starterin antreten. Von Laura Graves gab es bereits die Kampfansage: „Noch ist alles ist möglich. Ich bin hierhergekommen, um zu gewinnen.“ Für Werth und ihre zwölfjährige Oldenburger-Stute gilt es angesichts der bevorstehenden Aufgabe wieder zur Ruhe zu kommen. „Die Siegerehrung war doch etwas aufregend für Weihegold. Die Stimmung war schon sehr aufgeladen und am Samstag wird es sicher nicht ruhiger.“ Doch die 47-Jährige gibt sich zuversichtlich, zumal Weihegold den langen Flug und die zweitätige Quarantäne problemlos überstanden hatte. „Man weiß nie, wie die Pferde die Reise überstehen, aber ich bin sehr zufrieden mit der Form, in der sie sich hier präsentiert.“ Auch Chefrichterin Katrina Wüst war begeistert von der Ruhe und der Leichtigkeit, die die Stute im Viereck auszeichnete. „Es gab, abgesehen von den Zweierwechseln, nicht die kleinste Unsicherheit.“

Von KN

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