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Der Ausnahmereiter und sein Luxusproblem

Rolf-Göran Bengtsson und Casall Ask Der Ausnahmereiter und sein Luxusproblem

17 Jahre und immer noch an der Weltspitze der Springpferde: Ausnahmepferd Casall. Seit elf Jahren wird der erfolgreichste Holsteiner Sporthengst von Rolf-Göran Bengtsson (Breitenburg) durch die Parcours der Welt pilotiert.

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Das Erfolgs-Duo geht auf Abschieds-Tournee: Rolf-Göran Bengtsson will Casall Ask nur noch in ausgewählten Springen reiten.

Quelle: Janne Bugtrup

Breitenburg. Für Olympia 2016 hat der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner von 2008 (damals mit Ninja) den Braunen nicht eingeplant – der Vierbeiner ist auf Abschiedstour. Der gebürtige Schwede Bengtsson gehört seit Jahr(zehnt)en zur Elite des internationalen Springsports. Zu seinen großen Erfolgen zählen Einzelgold bei den Europameisterschaften in Madrid, Mannschaftssilber bei den Olympischen Spielen in Athen und Olympisches Einzelsilber in Hongkong. Im Sattel des Holsteiner Hengstes Casall Ask feierte der sympathische Profi die Bronzemedaille im Team bei den Europameisterschaften in Herning, die Etappensiege der Global Champions Tour in London und Rom sowie den dritten Platz in der GCT-Gesamtwertung im vergangenen Jahr.

"Gesund und munter"

Seinen aktuellen Turnierplan dominiert das Ziel Olympische Spiele im August in Rio de Janeiro. Jedoch verrät der Reiter verschiedenster Pferde des Holsteiner Verbandes: „Welches Pferd ich dort gegebenenfalls reiten werde, steht noch nicht fest.“ Casall sei es jedenfalls nicht. Vielmehr solle der Braune nur bei ausgewählten Global Champions Tour-Turnieren an den Start gehen. „Auch wenn er topfit ist und nach wie vor Spaß am Springen und dem Sport hat, wollen wir ihn auf keinen Fall an seine körperlichen Grenzen bringen.“ Ziel sei, Casall nach dieser Saison „gesund und munter“ zu verabschieden.

Bengtsson: „Keiner kennt Casall so gut wie ich. Wenn er mir morgen das Gefühl gibt, dass irgendetwas nicht mehr so ist, wie es sein soll, werde ich nicht zögern, ihn aus dem Sport zu nehmen. Dieser großen Verantwortung gegenüber diesem Ausnahmehengst und gegenüber unseren Züchtern sind wir – der Holsteiner Verband, das Gestüt Stutteri Ask und ich – uns sehr bewusst. Doch solange Casall gesund und motiviert ist, darf er in diesem Jahr mit zum Turnier.“ Der Ausnahmereiter des Ausnahmepferdes ist allerdings in der glücklichen Lage, mit Unita Ask und Clarimo Ask zwei weitere Top-Pferde im Stall zu haben. Und so hat Bengtsson mit dem „Ask“-Trio einige Nationenpreise fest eingeplant. „Sofern unser Bundestrainer mich nominiert“, schränkt der Breitenburger ein. Welches Pferd wo und in welchen Prüfungen eingesetzt werden wird, wisse er noch nicht ganz genau, aber das Luxusproblem lässt sich sicher lösen. Zu sehen ist der Mann mit seinen Pferden am 6. Februar im Rahmen der Hengstpräsentation des Holsteiner Verbandes in Neumünster.

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