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Schölermann reitet zu Gold

Pony-Landesmeisterschaft Schölermann reitet zu Gold

Dass Titelverteidigerin Anna Schölermann auf der Pony-Landesmeisterschaft in Bad Segeberg erneut zu Gold ritt, war keine Überraschung. Die 14-Jährige aus Brande-Hörnerkirchen ist seit Jahren ein Garant für Dressur-Schärpen, vornehmlich goldene.

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Hella Jensen auf Grille

Quelle: Ehlers

Bad Segeberg. Die Medaille holte sie mit Caspari, obwohl sie sich in der ersten Wertungsprüfung mit Flic Flac selbst übertrumpfte.

 Drei Tage Ponysport gingen mit weiteren Titel im Springen, in der Abteilung, der Vielseitigkeit und den Pony-Championaten, im Pony-Cup und im Finale des Jugend-Fahr-Cups Klasse E zu Ende. „Im Ponysport ist uns viel wichtiger als der Spitzensport, dass der Unterbau stimmt und die Kinder Spaß haben. Der Rest kommt dann schon“, betonte Landestrainer Detlef Peper (Bad Segeberg).

 Seit Jahren ist die Qualität in den Pony-Meisterschafts-Prüfungen – anders als bei den Pferden – problematisch. Mittlerweile von M-auf L-Niveau heruntergestuft, schafften es im finalen Springen nur zwei Reiterinnen ins Ziel, eine war die neue Landesmeisterin Johanna Beckmann (Brunsbüttel) mit Mondrian. Nur fünf Reiter waren in die dritte Wertung mit Stechen gestartet. „Bundesweit fehlen gute Ponys. Und die guten sind den meisten Eltern zu teuer, das muss man auch verstehen“, erklärte Peper. Umso glücklicher ist Johanna: „Ich habe auf die Medaille gehofft, aber nicht damit gerechnet“, sagte die Elfjährige, die Mondrian seit drei Jahren reitet und täglich im Sattel sitzt: „Die Ponyzeit genieße ich, sie ist toll.“

 In der Dressur gab es kein Vorbeikommen an Anna Schölermann, deren Vater Frank das sportliche Vorankommen der Tochter leidenschaftlich fördert. „Auch hier haben wir im Spitzenbereich nur eine, die zur DM fahren konnte, auch hier fehlt das Material. Dafür haben wir im Basisbereich gute Prüfungen und tollen Abteilungssport gesehen. Ich bin insgesamt nicht traurig, es war ein schönes Turnier.“

 Alles andere als traurig war Familie Jensen: Die Schwestern Hella und Hanna ritten im „Busch“ beide zu Edelmetall: Hella Jensen (12, Tetenhusen) sicherte sich in der Vielseitigkeit mit Grille Gold, Schwester Hanna (10) nahm mit Magic Noire Bronze mit nach Hause. Dazwischen platzierte sich Lisa Seitz (Garstedt) mit Loreley auf dem Silberrang.jem

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