21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
1150 Starts an zwei Turniertagen

Probsteier Reiterverein Schönberg 1150 Starts an zwei Turniertagen

Mit neuer Frau an der Vereinsspitze, Ilona Jürs, hat der Probsteier Reiterverein Schönberg am vergangenen Wochenende zweieinhalb reibungslose Turniertage über drei Dressurplätze und einen Springparcours abgewickelt. Mit rund 1150 Starts in 22 Prüfungen und mehreren Abteilungen kam keine Langeweile auf.

Voriger Artikel
Merkel empfängt EM-Organisatoren
Nächster Artikel
Popularität des Pferdesports weiter steigern

Siegerin Katrin Stolz mit Proud Raffaelo.

Quelle: Jessica Bunjes

Schönberg. Innerhalb der vorgesehenen Maximalanforderungen für Springparcours bewegte sich der erfahrene Parcourschef Henry Utech (Hamburg) nicht im unteren Bereich, stellte aber faire Anforderungen, die Lokalmatador Claas Gröpper (mit Cäsa Sieger in der ersten Abteilung des M**-Springens mit Siegerrunde) und der Gettorfer Andre Arns (mit Chester Sieger in der zweiten Abteilung dieser Prüfung) bestens zu meistern wussten. „Vor allem hatten wir keine schweren Stürze, das ist für einen Veranstalter besonders wichtig“, so Jürs zum Ablauf.

Dort, wo die Anforderungen zentimetermäßig etwas niedriger, dafür aber vielseitiger waren, siegte die Reitgemeinschaft Holsteinische Schweiz vor dem Gastgeber Schönberg: im Abteilungswettkampf auf A-Niveau. Hier musste nämlich sowohl ein Springen als auch eine Dressuraufgabe bewältigt werden. Dritter wurde die RG St. Hubertus Raisdorf. In der E-Mannschaftsaufgabe stand der Gastgeber am Ende vorne in der Abteilungsdressur, vor Victoria Buchwald und Lütjenburg-Mühlenfeld.  Ebenfalls beliebt war der Auftakt zur siebten Auflage der Champ Mannschafts-Trophy auf A**-Niveau, in der 22 Teams Punkte für das Finale in Felm Ende Juli sammeln wollen. 18 sind in Schönberg angetreten.

Gewinnerin der M-Dressur: Katrin Stolz aus Hitzhusen mit Ptoud Raffaelo.

Zur Bildergalerie

„Der Parcourschef hat den Startern nichts geschenkt“, urteilte Serieninitiator Thomas Stahl (Felm), selbst Parcoursbauer. Für ihn ist wichtig, dass die sechs Stationen von verschiedenen Parcourschefs (fünf an der Zahl) erstellt werden – Utech baut in Schönberg und Raisdorf, Alexander von Appen in Landgraben, Ottmar Schmidt in Waabs, Dirk Langhoff in Rendsburg und Kurt Brandt in Felm. „Der Auftakt in Schönberg war ein guter Start in die Trophy, das war kein Flachlandrennen und die Linien waren gut“, so Stahl. Warum sich vom Champ-Oxer auf den direkt auf gebogener Linie davor liegenden grünen Steilsprung so mancher fast verritten hätte, blieb auch ihm ein Rätsel.  Er sagte schmunzelnd: „Zum Glück bringen die Schlachtenbummler ihre Reiter mit lautstarken Rufen auf den richtigen Weg.“ Den Serienauftakt gewonnen hat die Reitgemeinschaft Landgraben vor den beiden „Neu-Einsteigern“ ORV Malente-Eutin und Looper Holz.

Keine Probleme mit Verreiten hatte Katrin Stolz (Hitzhusen), die mit Proud Raffaelo die M**-Dressur gewann und sich zweimal in den L-Dressuren auf Kandare platzierte. Mit der 15-jährigen Jule Schönfeld hat sich der von Katrins Mutter Karin Stolz gezogene braune Reitpony Hengst bereits just für die Bundeschampionate in Warendorf qualifiziert. „Läuft“, so Besitzerin Katrin Stolz lächelnd.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt