22 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Zehnjähriges Jubiläum vom Sattel aus

Reiterverein Dobersdorf-Schönkirchen Zehnjähriges Jubiläum vom Sattel aus

Mit Flutlichtkür, Reiterball und Schauspieler Heinz Hoenig als Schirmherr feierte der Reiterverein Dobersdorf-Schönkirchen am vergangenen Wochenende sein zehnjähriges Jubiläum auf seiner Anlage in Klausdorf/Am Aubrook.

Voriger Artikel
Sezuan jetzt Doppel-Weltmeister
Nächster Artikel
Sensation Glantz & Gloria Auktion: 107.000 € für Casall Stutfohlen

Constanze Stölk Lensahn mit Quantos.

Quelle: Jessica Bunjes

Klausdorf. Bei etwa 800 Starts an zweieinhalb Tagen ging es gemütlich zu und das Orga Team aus Julia Witthöft, Stefanie Alt und Anke Kütenbrink hatte das Management voll im Griff – Alt und Witthöft sogar vom Sattel aus.

Denn die Turnierchefin konnte es nicht lassen und startete wieder selbst. Auch Stefanie Alt war doppelt involviert und zwar als moralische Stütze: Tochter Leonie siegte mit Hannoveraner Stute Corvinia sogar im M*-Springen. Witthöft, die das Turnier einst mit ins Leben rief, ritt mit Le Marteau in gut besuchter Flutlicht-Kür, M**, und in der S-Dressur. „In der Kür hatte ich die falsche Musik und kam völlig aus dem Konzept“, so die Turnierchefin, die vor rund 600 Zuschauern improvisierte, die Pflichtlektionen einbaute und sich irgendwie durchs unbekannte Musik-Terrain hangelte. Am Ende kam trotzdem noch der sechste Platz heraus. Der Sieg ging an Susanne Hinrichs (Rendsburg) mit Alias Max. „Die Flutlicht-Kür kommt jedes Jahr wahnsinnig gut an, die Zuschauer stehen in vierer Reihen, die Resonanz ist einfach großartig“, so Witthöft.

Der Reiterverein Dobersdorf-Schönkirchen feierte zehnjähriges Jubiläum.

Zur Bildergalerie

Auch das Springen wurde „Am Aubrook“ wie gewohnt auf Sand geritten, Parcourschef Gerhard Groot (Schwedeneck) baute zum dritten Mal die Hindernisse auf. „Das Niveau innerhalb der startberechtigten Leistungsklassen ist gut“, fand der Herr der Stangen, der sich das leichte Gefälle des Platzes zunutze machte. Mit einem Mix aus Schleppen und Walzen blieb das Areal die Tage über gut bereitbar. „Und der einzige Absturz, den ich gesehen habe, war nicht im Parcours sondern in der Dressur“, berichtete Vereinsvorsitzender Hugo Dicke schmunzelnd. Am Start waren einige Lokalmatadoren, wie Anna Sommer mit Scarlett, die im L-Stil-Springen neunte wurden, das Jasmin Gröner (Raisdorf) dominierte: Rang eins mit Chili NT und Platz zwei mit Cadeau. Auch das M**-Springen mit Stechen entschied die fleißige Profireiterin, dieses Mal mit Cipriano, für sich. Am Start ist sie für den Fehmarnschen Ringreiterverein. Im Dressurviereck wurde Fabio Domin vom veranstaltenden RV Dobersdorf-Schönkirchen mit Rascia in der L-Dressur vierter (Siegerin: Antonia von Hobe, Süderbrarup, mit Mackintosh). Die Siegerschärpe in der hochkarätigsten Dressur, S*, wurde Kornelia Kindermanns Damaris an die Trense gesteckt (Kiel). „Es war ein rundum gelungenes Turnier, so kann es weitergehen“, resümierte Witthöft, die noch lange nicht ans Aufhören denkt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige

Alle Informationen über Vereinsgeschehen, Hausturniere, Lehrgänge, Abzeichenprüfungen und all das Lesenswerte, was in den Vereinen und Betrieben tagtäglich passiert. mehrKostenpflichtiger Inhalt

Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Nachrichten: Reitsport 2/3